04. September 2007 - 21:38
Die Temperaturen beginnen langsam wieder unangenehm frisch zu werden, das Ende des Sommers kündigt sich an. Da wird es Zeit, Vorkehrungen zu treffen, dass die vermehrte Zeit in Gebäuden, so angenehm wie möglich wird. Es regt sich ein Nestbautrieb.
So haben wir die letzten Wochenenden im Haus einige Renovierungen vorgenommen, um die Gemütlichkeit zu maximieren. Ich habe die alte Asche aus dem offenen Kamin im Wintergarten, der auch gleichzeitig Holzheizung ist, auf den Komposthaufen transferiert. Den Boden gesaugt, gewaschen und nochmals gesaugt, damit wir ihn mit einer Wachsversiegelung einlassen können. Damit perlt das Wasser von regnerischen Herbsttagen problemlos ab. An einem kalten Herbsttag vor einem fröhlichen Kaminfeuer zu sitzen hat einen ganz besonderen Reiz.
Auch den Schiffboden im Wohnzimmer haben wir dermaßen mit einem speziellen Öl behandelt. Dabei war es wichtig, überschüssiges Öl mit einem Handtuch aufzunehmen, damit sich nicht übermäßig glänzende Stellen ergeben. Wir haben das so gut gemacht, wie wir dazu imstande waren. Die Farbe des Holzes wurde dadurch intensiver und ansehnlicher. Nicht nur, dass ein hartes Holz wenig von dem Öl aufsaugt, nein, es schwitzt förmlich wieder etwas nach einiger Zeit raus, weshalb wir vor dem Schlafengehen nochmal mit Handtüchern drübergehen mußten. Zu zweit waren wir da im Nu fertig.
Im Wohnzimmer steht schon seit zwei Monaten ein eleganter Yamaha Flügel, auf dem ich dann der Britta immer herzerwärmend vorspielen kann, wenn die Stimmung gar herbstlich wird.
Ein neuer flacher Fernseher macht sich in diesem Wohnzimmer auch besonders gut, da hatte ich vor einer Woche auch zugeschlagen, als ich einen passenden und hübsches Gerät von Sharp fand. Besonders in Verbindung mit unserem Linux-Mediacenter können wir da jetzt das digitale Satellitenfernsehen richtig genießen. Mir taugt da insbesondere, dass wir bei manchen Sendungen zwischen deutschem und englischem Ton umschalten können. Das alte Sofa haben wir auf eBay verkauft und Brittas Eltern haben uns ein neues Sofa gesponsert auf dem das Glotzen-Gnotzen noch ein wohligeres Vergnügen wird.
Ich muß mich beim Einladen von Gästen in unser Haus häufig bremsen, denn unser neues Sofa wird erst in etwa 3 Wochen geliefert und unser Gästezimmer ist noch nicht ganz fertig. Gemach, Gemach. Obendrein hat da Britta ja auch noch ein Wörtchen mitzureden, wen wir am Wochenende beherbergen. Jedenfalls verbringe ich die meisten Wochenenden mit meinem Schatz in einem Haus, dass von Mal zu Mal gemütlicher wird.
Was für die Frauen der Nestbau ist, das ist für die Männer die Anschaffung von neuem Spielzeug für die grauen Abende. Das DVD-Laufwerk in unserem Linux-Mediacenter wollte die ersten DVDs der Serie Moonlightning ("Das Model und der Schnüffler") nicht. So habe ich heute ein neues DVD-Laufwerk gekauft, das auch eine silberne Front hat und so viel besser als das aktuelle weiße Drive zu unserem kleinen Video-Würfel paßt.
Im SCS Multiplex kam ich bei der ONE World vorbei und sah ein Mock-Up des Nokia N95 in der Auslage, dass ich schon lange auf meiner Wunschliste ist. Routinemäßig fragte ich wieder mal, ob sie jetzt endlich eines da hätten und tatsächlich, eines war da. Sogar das letzte Stück in ganz Wien wäre es, weil die ONE Worlds immer nur einzelne Geräte bekämen. Ich nahm das als Zeichen und kaufte es mir endlich. Damit habe ich nun auch schnelles mobiles Internet dank HSDPA.
Schlußendlich sind es auch Computerspiele, die in der trüben Jahreszeit uns Freude bereiten. Am Lande habe ich das neue Abenteuerspiel Jack Keane angeschafft, das in bester Point-and-Click-Adventure-Tradition eine witzige Geschichte erzählt. Wenn mein Spiele-PC am Land von der Reparatur der Flüssigkühlung zurück ist, dann werde ich darauf wohl das wunderbare 3D-Action-Rollenspiel Oblivion weiterspielen, wo ich mir jüngst erst eine Erweiterung gekauft habe. Und für den PC in Wien konnte ich nicht wiederstehen und kaufte mir heute Bioshock, ein ungeheuer atmosphärisches 3D-Actionspiel. Britta mag keine brutalen Spiele, also spiele ich die Abenteuer in Weistrach und die Actionspiele in Wien.