Pokerchips

07. April 2007 - 09:46

Ich habe seit zwei Monaten mein Budget zum Verspielen beim Online-Pokern freiwillig auf 100 EUR im Monat beschränkt. Ich hatte schon die goldene Karte für eine neue Einzahlung gezückt, aber da erinnerte mich Britta an meinen Vorsatz und schlug vor, dass wir am Abend offline spielen könnten. Damit ich auch offline spielen kann brauchte ich einen Satz gute Pokerchips und den fand ich beim Shopping in Steyr. 

Gute Chips mit einem ansprechenden Motiv zu finden ist aber nicht leicht, denn die meisten derzeit in Österreich angebotenen Sets haben keinen schönen Aufdruck, entweder haben sie nur Würfelsymbole, oder Kartensymbole, aber fast nie findet man aufgedruckte Beträge. Der Hintergrund ist wohl, dass man im Heimspiel die Chip-Werte selbst festlegt und da fixe Werte stören würden.

Ich persönlich aber bevorzuge Casino-Feeling, weshalb ich gleich zugreifen mußte, als ich beim Libro ein wunderschönes Set im Alu-Koffer im Angebot fand. Occasionspreis 45 EUR. Wie üblich haben die Chips jeweils 11,5 Gramm und machen beim Stapeln dieses schöne helle Klick-Geräusch.

Pokerchips

Nach einem guten Abendessen ging es dann zur Sache, noch war Britta überzeugt, dass sie mich in Grund und Boden spielen würde. Sie hatte ja fleissig online zu spielen geübt, im Gegensatz zu mir aber immer mit Spielgeld. Dass sie dabei mittlerweile schon recht geschickt ist, merkt man daran, dass sie schon schimpft wie ein guter Spieler, wenn andere wirklich schlecht spielen.

Egal ob aus Können oder Kartenglück, Brittas Chips hatten das eindeutige Bestreben sich meinen Stapeln anzuschliessen. Britta verdächtigte zunächst meine Fingerfertigkeit als Zauberkünstler, aber selbst wenn sie die Karten mischte, machte dies keinen Unterschied. Tja, gelernt ist gelernt.