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10. April 2007 - 08:27
So, die Woche Osterurlaub ist auch wieder vorbei, wir haben uns wunderbar entspannt. Die erste Häfte waren wir in Bad Blumau, die zweite Hälfte verbrachten wir am Land in Weistrach. Frische Luft, gutes Essen, leichte Gartenarbeit, nette Leute und was man sonst so zum Entspannen braucht.
Meine allerbeste Gefährtin hatte mir auch gleich einen Termin bei Friseur und Massage ausgemacht, so gut ist sie zu mir.
Wir haben Brittas Zaun repariert, den der letzte Orkan halb umgelegt hatte, dabei konnte ich meine Geschicklichkeit demonstrieren. Das allgemeine Erstaunen war nicht zu übersehen: ein EDV-Experte, der auch noch geschickt mit den Händen ist?!
Zwischendrin habe ich mich immer mal wieder zum Pokern
hingesetzt, bis mir mein Budget ausging. Dann haben wir das offline
fortgesetzt. Der Zwischenstand ist: Oliver 5, Britta 2. Aber Britta
glaubt immer noch, dass sie die bessere Spielerin ist…
Während ich so bloggte fragte ich Britta: "Bin ich
braun worn?"
"Du bist auf jeden Fall irre fesch worden" antwortete sie
todernst und entlockte mir damit einen Grinser.
Das war nicht ganz die Antwort, die ich jetzt erwartet hätte, Britta begründet dies mit meinem neuen Haarschnitt, gesunder Farbe im Gesicht und der Kombination von Poloshirt und neuer Jeans. "Wenn Du so bei einer Ex auftauchst, dann hat sie ein Problem. Dann fällt sie auf die Knie und lechzt."
Untertags haben wir auch probiert, Brittas Bike in Gang zu setzen, das sich erst verweigerte. Grund war aber kein technisches Gebrechen, sondern eine recht entladene Batterie und die Tatsache, dass ein Motor absäuft, wenn man beim Starten zuviel Gas gibt. So luden wir die Batterie ein wenig auf, während wir auf ein Eis gingen und siehe da, der geschickte Herr Vater brachte das Werkl zum Laufen.
Britta wollte erst nicht so recht, aber ich bestand dann darauf, dass sie eine kurze Runde fahren solle, was sie dann auch tat. Wie zu erwarten, hob dies ihre Laune gewaltig und motivierte sie mich als ihren ersten Sozius-Gast auf eine zweite kleine Tour mitzunehmen.
Dermaßen froh und beschwingt fuhren wir wieder nach Wien, wo heute die Arbeit wieder auf mich wartet.