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11. Februar 2007 - 00:20
Ihr kennt ja die Redensart “Verliebt – Verlobt – Verheiratet”. Für Schritt 2 und 3 gibt’s schon traditionelle Ringe, warum sollte es nicht auch für den ersten und eigentlich wichtigsten Schritt einen besonderen Ring geben? Wenn der zweite Ring Verlobungsring heißt, dann folgt logisch daraus der Name des ersten: Verliebungsring.
Ich und Britta (a.k.a. Amanweth) sind seit Jahresanfang ein Paar, als wir uns am Kaiserball zum ersten Mal geküsst haben. Jetzt ist ein gutes Monat vergangen und es wird jeden Tag schöner mit ihr. So zückte ich lässig die goldene VISA-Karte und erwarb ein Symbol der Wertschätzung für mein wertes Schätzchen. Die Glitzerwelt von Swarovski auf der Kärnterstrasse eignete sich vorzüglich für ein vorzeitiges Geschenk zum Valentinstag. Und patriotisch der Heimat verbunden obendrein …
Der Ring besteht aus aus dem Metall Rhodium, welches auch deswegen so eine gute Wahl ist, weil es Britta symbolisch an einige meiner besseren Eigenheiten erinnert. Schwer zu erzeugen, Beständigkeit, Glanz, hoher Wert (zehn Mal so teuer wie Gold), Exklusivität. Ich bin selbst oft erstaunt, was für positive Eigenschaften meine Gefährtin fortwährend in mir entdeckt.
Während wir mit dem Auto zur Tanzschule Watzek gondelten, fragte ich sie:
“Britta, grinst Du so, weil ich mit Dir jetzt noch Tanzen gehe?”
“Ja.”
“Grinst Du so, weil ich Dir einen Ring geschenkt habe?”
“Auch.”
“Grinst Du so, weil ich einfach der Allerbeste bin?”
“Ohne das dritte wären die ersten beiden nichts wert.”
Britta hat häufig die besseren Antworten. Den Ring hat sie sich redlich verdient. 
03. März 2007 - 21:47
Kommentar von malzjp xmktrie
03. März 2007 - 21:46