Bowling, je müder umso besser #

31. August 2006 23:55

Heute war die Sport-Alternative Bowling beim Brunswick im Wiener Prater, wohin wir direkt von der Firma aus hinfuhren. Meine Firma hatte das Bowling für uns organisiert und es war ein großer Spass. Ich habe interessanterweise schwach angefangen und je müder ich wurde, umso besser wurden meine Würfe. Auch versuchte in puncto Technik ich einen Kollegen nachzuahmen, der selbst alle 2 Wochen spielen geht, natürlich mit eigenem Ball.

Am Schluß schafte ich sogar eine Runde mit 123 Punkten und übertrumpfte meine Mitspieler damit. Offenbar habe ich umso mehr Erfolg umso weniger mir dieser wichtig ist. Das erinnert mich an so ein geistiges Erfolgsgesetzt, dass ich zuletzt von Brian Tracy hörte. Es kann aber auch sein, dass einem die Kraft, die man anfangs noch hat, in Wirklichkeit im Weg ist. Wenn die Kraft dann weg ist, dann kommt die Technik erst zur Geltung und bringt den ersehnten Erfolg.

Mehr Tanz-Workout in SCS #

31. August 2006 01:13

Ich konnte nach der Arbeit nicht in den Holmes Place gehen, weil ich im Anschluß nach Klosterneuburg zu meinem neuen Lieblings-Masseur Egbert Mehl fahren mußte. Dort wurde ich wieder massiert und energetisiert.

Den Sport habe ich dann im SCS Multiplex auf dem “In The Groove 2” Automaten nachgeholt, der genau gleich wie der im Gasometer funktioniert, nur ein neueres Modell ist.. Es waren zwei Meister von VierPfeile.at anwesend und wenn wenn man denen zuschaut, dann möchte man fast meinen, dass die Beine so unscharf werden, wenn sie sich so schnell bewegen, fast wie in einem Cartoon.

Ich habe 15 Credits (= 45 Lieder) verspielt und dank den Tipps der Profis konnte ich meine Technik schon gewaltig verbessern. Anfänger machen z.B. immer den Fehler, dass sie nach Schritten immer in die Mitte zurücksteigen, statt einfach auf den Tasten stehen zu bleiben. So gewinnt man nämlich viel Zeit. Sehr viel Laune kommt auch dadurch auf, dass immer zwei Leute, auch auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden,. gleichzeitig spielen können.

Formel 1 der Zahnspange #

30. August 2006 08:30

“Warum tut man sich das in diesem Alter eigentlich noch eine Zahnspange an?” wurde ich gestern gefragt.

Nun, vor 51 Tagen, nachdem Jonke die unteren Brackets montiert hatte, sah mein Gebiss so aus:

Vor 51 Tagen

Und jetzt schaut es so aus. Wer entdeckt den Unterschied? grins

Jetzt

Wohl gemerkt, zwischen diesen beiden Fotos liegen nur 51 Tage! Das hat mich jetzt sogar selbst überrascht, weil ich gedacht hatte, dass ein viel längerer Zeitraum verstrichen war. Es ist das neue Zahnspangensystem, welches diesen rapiden Fortschritt ermöglicht hat.

Es ist beinahe so, als ob meine Zähne schön sein WOLLEN und es eilig haben, alle an den richtigen Platz zu kommen.

Beschwerde an Parship #

29. August 2006 22:31

Kino ließ ich heute ausfallen, weil einerseits mein Bruder absagte und ich andererseits kurzfristig die Gesellschaft einer neuen Bekannten genoss. Obendrein fühlte ich mich sowieso nicht ganz fit, weshalb ich auch den Impuls unterdrückte heute wieder Dancing Stage zu spielen. Stattdessen fuhr ich heute früh nach Hause und schrieb folgendes Beschwerde-Mail an Parship.

Guten Tag, ich möchte mich über die Performance ihrer Server bzw. Datenbank beschweren. Am frühen Abend dauert es oft bis zu einer Minute, dass eine Seite geladen ist. Um das Geld, was sie hier einnehmen sollte es ihnen doch wohl möglich sein, genügend Server zu clustern, dass die Antwortzeiten erträglich bleiben! Bitte halten sie meinen Frust in Grenzen, wenn ich schon ewig niemanden finde, der mir zurückschreibt, sollte zumindest das System sinnvoll funktionieren. mfg Ing. Oliver Drobnik

Danach zog ich mich ins Bett zurück um den Schluß eines Liebesromanes zu lesen. Wenigstens ist dort nicht der Computer schuld, dass die Hauptcharaktere lange brauchen um zusammen zu finden.

Triathlon: Pilates, Schwimmen, Dancing Stage #

29. August 2006 00:38

Als ich heute zum ersten Mal eine Pilates-Stunde besuchte, schaute ich zunächst einmal blöd, als die Trainerin von mir verlangte, meine Bauchmuskeln um 3 und 6 Uhr anzuspannen. Aber sie erklärte das dann und meinte damit die obere und die untere Partie. Pilates zielt hauptsächlich auf eine Kräftigung der Muskeln ab, die für eine gute Haltung nötig sind. Geht ganz schön rein.

Zweiter sportlicher Programmpunkt war Schwimmen, wobei ich merkte, dass mir die eleganten Roll-Wenden beim Kraulen immer besser gelingen. Da hatte ich früher immer sehr viel Wasser in die Nase bekommen und obendrein ist mir dann die Luft weggeblieben. Das geht immer besser.

Nach einer Stippvisite bei Direktor, der sich in seinem neuen Domizil sauwohl fühlt, musste ich noch unbedingt in der Spiel-Halle in Gasometer-Town den Tanz-Automaten “Dancing Stage” ausprobieren. Ein Arbeitskollege von mir ist totaler Fan von allen Sachen aus der japanischen Pop-Kultur und dort gehören neben Anime und Mangas auch diese Tanz-Spiel-Automaten dazu. Dabei hat man 4 Pfeile, auf die man immer im richtigen Moment treten oder hüpfen muss. Für den Heim-Gebrauch gibt es natürlich solche Spiele auch für PC oder Konsolen und um 100 bis 200 EUR pro Satz kann man sich auch solche Matten kaufen.

Der Kollege, der mit so einem Heim-System auch fleißig trainiert,  zeigte uns Fotos von der AniNite ‘06 Anime-Night am letzten Wochenende, wo er bei einem DDR (“Dance Dance Revolution”) Turnier mitgemacht hatte. Das stachelte mich so an, dass ich in einem österreichischen Forum namens VierPfeile.at die Information fand, dass im G-Town Entertainment Center so ein Automat aufgestellt worden war.

5 EUR investierte ich um das Schweiss-Equivalent einer flotten Aerobic-Stunde zu transpirieren. Dabei war ich fürchterlich stolz auf mich, weil ich die meisten Songs auf der Standard-Stufe ganz gut absolvierte. Mache ich sicher wieder! Ein Riesen-Spass!

2 Arten mit einem neuen Kontakt umzugehen #

27. August 2006 11:40

Ich habe zuletzt über das Thema viel-beschäftigte Frauen berichtet und dabei sind mir diese Gedanken gekommen. Ich glaube festgestellt zu haben, dass es 2 Arten gibt, wie Menschen mit einem neuen Liebes-Kontakt umgehen:

  1. Zeit-Nehmer
  2. Integrierer

Die Zeit-Nehmer müssen Platz in ihrem Terminkalender machen, damit dort ein Partner rein passt. Das ist dann eigentlich tote Zeit, weil sie in diesen Blöcken nicht an ihren Zielen arbeiten können. Oder sie nennen es gar nicht Ziele, sondern es sind lauter “wichtige Dinge”, die getan werden müssen. Studieren. Arbeiten. Lebenserhaltung. Dadurch ist die Hemmschwelle auch sehr hoch, sich überhaupt auf jemanden Normalen einzulassen, denn da wird instinktiv Kosten und Nutzen abgeschätzt und wenn es nicht der über-drüber-Mann ist, dann verliert er zumeist, es sei denn die Geschäftsfrau hat einen dringenden sexuellen Bedarf.

Die Integrierer behaupten, sie hätten immer Zeit, wenngleich sie genau so viel zu tun haben wie die Zeit-Nehmer. Allerdings integrieren sie ihre Kontakte in ihren Lifestyle, wo es nur geht. Auf privaten Parties ist er halt das Date, was man mitbringt. Beim Shopping hilft er tragen. Beim Frühstück ist er halt auch dabei. Beim Lernen sitzt er daneben und beschäftigt sich still. Beim Schlafen ist er am Sofa oder viel näher, je nach Geschmack.

Ich glaube, dass Integrierer, die glücklicheren Menschen sind, weil sie flexibler agieren können. Und selbst, wenn man nur einen gewissen Prozentsatz der Zeit tatsächlich gänzlich auf den anderen Menschen konzentriert sein kann, dann ergeben sich dennoch immer wieder Berührungspunkte: ein paar Worte hier, ein Küsschen dort, eine spontane Umarmung, gemeinsame Erlebnisse. Dadurch hat man doppelt so viel von seiner Zeit, obwohl man auch nur 24 Stunden zur Verfügung hat.

Die meisten Menschen werden wohl mehr oder weniger in beide Kategorien fallen und wenn sich zwei Zeit-Nehmer treffen, dann kann das auch funktionieren, weil sie beiden den anderen fix in ihren Terminkalender einplanen und ihnen diese Planbarkeit ein Gefühl von Kontrolle über ihr Leben gibt.

In jedem Fall traue ich mich zu wetten, dass selbst im dichtesten männlichen Terminkalender plötzlich Platz gefunden werden kann, wenn eine Frau mit der spontanen Aussicht auf Sex lockt.

Christina Zöch packt es #

27. August 2006 01:13

Christina Zöch ist nicht nur attraktiv und sexy, sie hat auch schon als Kind gelernt im elterlichen Weinbau-Betrieb mit anzupacken. Neben ihrem nunmehr abgeschlossenen ersten Studium von Psychologie und Kommunikationswissenschaften ist sie nebenberuflich Winzerin, arbeitet und hat sich BWL als zweites Studium ausgesucht. Man merkt im Gespräch mit ihr deutlich, welche Leidenschaft sie in all das investiert.

Wir hatten das Privileg sie zu ihrer Sponsionsfeier besuchen zu dürfen, fürstlich zu schmausen und mit ihrem exzellenten Eigenbau-Wein auf ihr Wohl anzustoßen. Prost! Wir wünschen ich weiterhin so viel Erfolg.

Christina ist die zweite mir bekannte Dame, die mit ihrem Einsatz und Erfolg die meisten Männer weit hinter sich läßt. Eine bewundernswerte Eigenschaft, die an alten Rollenverteilungen rüttelt, ja diese sogar in die Luft sprengt. Allerdings hat meine Bewunderung Grenzen, weil ich denke dass bei so viel Beschäftigung die Liebe auf der Strecke bleiben muss. Denn einerseits kommt sich ein normaler Mann neben ihr wie ein Leistungszwerg vor und zweitens kann man sich kaum vorstellen, dass sie in ihrem Leben überhaupt Platz oder Zeit für einen Partner hätte.

Beide Male an denen ich Christina traf, dachte ich mir “Hey, die wäre ganz mein Typ”, aber sogleich war auch wieder die ernüchternde Gewissheit da, dass ich niemals eine Chance hätte, mit ihren Passionen zu konkurrieren. So stellte ich meine Avancen auch gleich wieder ein.

Ich fülle mein eigenes Leben auch mit Sinn, aber ich kann jederzeit Zeit für eine Partnerin frei machen, wenn ich das will. Und viele meiner aktuellen Optimierungsmaßnahmen zielen darauf ab, in meinem Leben Platz für eine Partnerin zu schaffen. Wie in der Wohnung, so auch im Kopf, sagt Feng Shui. Den gab es bisher nicht.

Aber wahrscheinlich ist Christina zufrieden so, wie es läuft, denn ich schätze sie als intelligent genug ein, es zu ändern, wenn es nicht so wäre.

Film: Miami Vice #

25. August 2006 23:51

Regisseur Michael Mann versuchte sich an einer aktualisierten Kino-Version der 80er-Kult-Serie Miami Vice. Aber die Enttäuschung beginnt gleich zu Beginn, denn wir vermissen das Intro oder die bekannte Themen-Melodie.

Ewig lange Dialoge blasen eine ansonsten seichte Geschichte auf 134 min auf, ein paar Mal wäre ich beinahe eingenickt. Dieses Geplätscher ist von Action-Sequenzen unterbrochen, die man an einer Hand abzählen kann.  Aber eines muss man dem Regisseur lassen, die Kamera-Arbeit ist einwandfrei, oft mit Hand-Kameras. Man hat das Gefühl man ist live dabei. Bei Action ist das cool, bei Dialogen wie gesagt wäre man das lieber nicht. Frauen-Schwarm Colin Farrell hat auch Sex-Szenen, denen aber leider das Feuer fehlt.

So kann ich dem Film leider nur eine durchschnittliche Note geben, Fans der Serie werden bitter enttäuscht sein.

Egbert Mehl, Naturdenkmal #

25. August 2006 08:39

Als ich zu meinem Geburtstag vor einem Monat dringen einen Masseur brauchte rief ich als erstes den Egbert Mehl in Klosterneuburg an. Dieser 58-jährige Sport-Fanatiker hatte sich leider bei einer Motorrad-Tour in der Sahara die Schulter verletzt und so ging ich stattdessen zu einer nahe gelegenen Shiatsu-Frau. Mehl hatte mir aber versprochen mich zu kontaktieren, wenn er wieder massieren könne.

Gestern war es schließlich so weit. Ich fuhr extra mit dem Motorrad in die Arbeit, so dass ich nach Arbeit und Schwimmen gleich nach Klosterneuburg düsen konnte. Beim Eingang zum Haus von Mehl musste ich gleich schmunzeln, denn da klebt eine Natur-Denkmal-Plakette. Egbert Mehl ist wahrlich ein Natur-Denkmal. Es gibt wohl kaum einen Sport, den er noch nicht ausprobiert hätte.

Ich schilderte Mehl kurz meine Leiden, insbesondere, dass ich seit ein paar Tagen ein leicht taubes Gefühl in der linken Hand hätte. Zielsicher stellte er meine Wirbelsäule als Ursache fest.

“Du hast eine sehr schön geformte Wirbelsäule. Aber Du trägst Deine Emotionen im oberen Rücken mit Dir herum und das ist die Ursache für alle Probleme.”

Egbert Mehl ist kein klassischer Masseur, denn er hat in den vielen Jahren seiner Praxis das beste aus den verschiedensten Techniken heraus geholt und mit Ernährung und Energie-Arbeit kombiniert. Man schon bei seiner ersten Berührung, dass da was anders ist. Er findet binnen Sekunden die wehen Stellen und beschäftigt sich genau mit den richtigen Punkten.

Während ich so in die Mangel genommen wurde verspürte ich den Drang von allem zu erzählen, was sich aktuell so in meinem Leben tut. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich verstanden werde, auch weil ich denke, dass meine Lebensumstände direkt mit meiner körperlichen Verfassung zusammenhängen. Die großen Feng Shui Änderungen, das neue Sofa, der neue Job, das regelmäßige Training, Yoga.

Wir sprachen auch darüber, dass ich zwar mittlerweile ok damit bin, aber eigentlich doch nicht ewig Single bleiben möchte. Ich erzählte ihm, dass meine Strategie jetzt ist, mein Leben in geordnete Bahnen zu bringen und in meinem Lebensraum physisch und mental Platz für eine Partnerin zu schaffen.

“Eine Partnerin wird Dir helfen, Dich zu entspannen. Warum suchst Du nicht im Internet? 60% aller Beziehungen finden sich heutzutage schon online. Da ist nichts schlechtes dran. Ich habe meine letzten Partnerinnen auch alle über das Internet gefunden.”

“Tue ich eh! Ich suche schon lange auf websingles, match.com, etc.”

“Auf websingles geht es nur um schnellen Sex. Da kann es Dir passieren, dass das Telefon klingelt und es heißt ‘nimm eine Flasche Wein mit und 2 CDs und komm’. Aber das ist nicht, was Du willst.”

“Ein Freund brachte mich auf Parship, da habe ich auch das Gefühl, dass das mehr bringt.”

“Parship ist sehr gut. Oder auch love.at. Oder meetic.com. Aber die kosten halt alle etwas. Dafür sind die Leute aber auch ernsthaft.”

“Laut Parship Analyse brauche ich eine optimistische Romantikerin.”

“Ja, das beschreibt es sehr gut. Schreibe das ins Profil, es ist auch gut, wenn Du Deine Präsentation und deine Suchkriterien variierst. Ich hatte geschrieben, dass ich eine schlanke, sportliche Frau ohne Kinder suche, bin aber dann mit einer leicht übergewichtigen Raucherin mit 3 Kindern zusammengekommen. Sie ist jetzt gertenschlank, hat 17 Kilo abgenommen, die Kinder verteilt, aufgehört zu rauchen und ist so fit, dass sie mir schon fast davon läuft. Sie ist 20 Jahre jünger.”

Dies war mein dritter Besuch bei Egbert Mehl und jedes Mal war es ein Erlebnis. Leider hatte er nur eine halbe Stunde Zeit für mich, viel zu kurz aber sehr intensiv. Ich verließ sein Grundstück mit dem Gefühl, dass meine Stirn leuchtet.

Analyse der Analyse #

23. August 2006 12:12

Neue Mitglieder bei Parship müssen einen psychologischen Fragebogen ausfüllen, aufgrund dessen ein Persönlichkeitsprofil erstellt wird. Dieses bietet eine überaus interessante Lektüre, wenn man sich selbst etwas besser kennenlernen möchte.

Demnach schaut meine Idealpartnerin so aus: Eine optimistische Romantikerin, die nicht klammert, einen ähnlichen Charakter hat, fähig zu tiefen und starken Gefühlen ist, mir familiärere Geborgenheit geben kann, gute gesellschaftliche Umgangsformen hat, sich natürlich gibt, meine Toleranz und Großzügigkeit zu schätzen weiß und aufpaßt, dass ich im Gefühlsbereich nicht gleichgültig werde.

Vielleicht ist es, weil ich ein Narziss bin, vielleicht, weil es spannend ist, sich selbst besser kennen zu wollen. Ich habe auf jeden Fall den Fragebogen so ehrlich wie möglich ausgefüllt und staune über die Aufschlüsse, die ich aus der Analyse bekommen habe. Ich habe unten die wichtigen Passagen zitiert. Für die ganz Neugierigen ist hier das Original: Parship_Gutachten_Oliver_Drobnik.pdf (392 KB)

Deckt sich diese Analyse mit dem, wie Du mich siehst oder kennst? Kommentare sind willkommen.

Persönlichkeit von Oliver Drobnik

Langweilige Ausgewogenheit

Die drei wichtigsten Grundpfeiler der Persönlichkeit – Verstand (28%), Gefühl (50%) und Instinkt (22%) – sind bei Ihnen recht gut ausgeprägt und ausgewogen. Das macht es Ihnen möglich, in jeder Situation einigermaßen zurechtzukommen, für vieles Verständnis aufzubringen und selten anzuecken.

Manchen könnte die Ausgewogenheit Ihrer Einstellung zu Menschen, Dingen und Ereignissen langweilig erscheinen.

Um diesem Eindruck entgegenzuwirken, wäre es empfehlenswert, jeweils eine dieser drei Eigenschaften – je nach Situation – stärker herauszustellen. Das könnte Ihre Ausstrahlungskraft auf Frauen noch erhöhen. Bei dieser Breitbandpersönlichkeit haben Sie bei der Entscheidung für eine Partnerin die freie Auswahl.

Kritisch und ernst

Im Vergleich zu Ihnen zeigen die meisten Männer sehr viel mehr Optimismus.

Sie nehmen die meisten Dinge des Lebens sehr ernst, lieben Prinzipien und den Tiefgang, zeigen einen betont guten Geschmack und eine kritische Grundeinstellung. Das macht es Ihnen schwer, auch mal unverkrampft, ausgelassen und fröhlich unter Menschen zu gehen, einfach nur um sich zu freuen.

Den meisten Frauen werden Sie viel zu wenig optimistisch sein. Suchen Sie dennoch bewusst nach einer Partnerin, die von mehr Optimismus getragen ist, und lassen sich von ihr etwas anstecken und auflockern.

Pragmatiker mit wenig Phantasie 

Im Vergleich zu anderen handeln Sie letztlich doch überwiegend pragmatisch.

Dass Sie in den meisten Situationen darauf bedacht sind, Nüchternheit und Sachlichkeit walten zu lassen, lässt Sie leicht etwas phantasielos erscheinen.

Um dem entgegenzuwirken, könnten Sie in einer eher romantisch veranlagten Frau Ihre Ergänzung suchen. Viele Frauen haben eine ähnlich stark ausgeprägte Art, Alltagsprobleme pragmatisch, also sachlich am Ergebnis orientiert, anzugehen. Sie haben die richtige Mischung, die vielen Frauen gefällt.

Eine weibliche Seite

Sie selbst verfügen über eine recht gut ausgeprägte Anima. Sie liegen damit im Durchschnitt aller Männer.

Ihr Vorteil im Umgang mit Frauen: Sie verfügen durchaus über die nötige Fähigkeit, sich in die Wünsche und Bedürfnisse einer Frau einzufühlen, haben aber auch die notwendige Sachlichkeit, um Ihre Entscheidungen der Realität anzupassen. Daher fällt es Ihnen nicht schwer, auch mal nachzugeben oder auf den richtigen Moment zu warten, um gefasste Entschlüsse in die Tat umzusetzen.

Aufgrund dieser Eigenschaften passt besonders gut eine Frau zu Ihnen, die selbst eine ähnliche Mischung aus Einfühlsamkeit und Entschlussfreude besitzt. Ihre Partnerschaft wird sich dann nicht durch die Ergänzung starker Gegensätze auszeichnen, sondern durch gegenseitiges Verständnis auf der soliden Basis von Ähnlichkeit der Charaktere.

Teils introvertiert, teils extravertiert

Alles, was im Beruf und im Privatleben auf Sie zukommt, verarbeiten Sie ausgeglichen und auf die jeweilige Situation angepasst. Sie können Ihrer Freude genauso spontan Ausdruck verleihen, wie Sie andererseits schöne Dinge auch still zu genießen verstehen. Sie mögen Geselligkeit in ausgelassener Runde, lieben aber auch die eher zurückgezogenen, beschaulichen Stunden.

Ihr breites Erlebnisspektrum ist nicht nur für Sie selbst die Basis zur Zufriedenheit, es trägt auch wesentlich zur Harmonie in der Partnerschaft bei.

Wunsch nach geregeltem Leben

Dieser Wunsch nach geregeltem Leben ist bei Ihnen überdurchschnittlich ausgeprägt. Sie legen Wert auf einen möglichst geregelten Tagesablauf. Allzu große Umstellungen machen Sie leicht nervös. Daher planen Sie gern im Voraus und wünschen, dass Ihre Partnerin Sie darin verständnisvoll unterstützt: ein wichtiges Auswahlkriterium.

Die meisten Frauen haben einen weniger stark ausgeprägten Wunsch nach geregeltem Leben. Ihr Streben nach Ordnung im Tagesablauf ist vielen Frauen fast schon zu viel.

Suche nach Häuslichkeit

Dieser Wunsch ist bei Ihnen gut ausgeprägt. In dieser Hinsicht liegen Sie gut über dem Durchschnitt aller Männer.

Ihr Ziel ist eindeutig auf ein Leben in behaglicher, häuslicher Atmosphäre gerichtet. Sie brauchen die familiäre Geborgenheit, um daraus Kraft für den Alltag zu beziehen. Weil das häusliche Leben für Sie von so großer Bedeutung ist, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Frau Ihrer Wahl dieses Bedürfnis versteht und zu befriedigen weiß.

Menschen wie sie wirklich sind

Bemerkenswert an Ihnen: Sie kümmern sich wenig um Konventionen, mögen aber ebenso wenig ausgeflippt-individualistisches Verhalten. Sie lieben Menschen mit natürlichen Umgangsformen, die, unverbogen und unauffällig, sich so bewegen, wie sie wirklich sind.

Unberechtigte Selbstzweifel

Ihr Kontaktwunsch, d.h. der Ausdruck der seelischen Intensität, mit der Sie eine Partnerin ersehnen, ist vergleichsweise recht ausgeprägt. Aber Sie sind nicht ganz frei von Hemmungen.

Ihren Wunsch nach mehr Kontakt bremsen Sie leider manchmal durch unberechtigte Selbstzweifel. Wenn Sie das erkennen, fällt es Ihnen sicher leichter, unvoreingenommen auf andere zuzugehen. Verdrängen Sie also Ihre Kontaktwünsche nicht. Nur wenn Sie sich wirklich öffnen, gewinnen Sie Sympathie.

Angenehmer Umgang mit Frustrationen

Zwei positive Eigenschaften machen Sie im Umgang mit anderen Menschen außerordentlich beliebt und erfolgreich: Großzügigkeit (43%) und Kompromissbereitschaft (47%). Durchsetzungswille (3%) und Rückzugstendenz (7%) spielen in Ihrem Verhalten eine geringere Rolle. Sie besitzen die schöne Gabe, über Fehler und Unzulänglichkeiten anderer gelassen hinwegzusehen und Eigenarten zu tolerieren, sogar auch dann, wenn Sie diese nicht besonders mögen. Darüber hinaus sind Sie bei unterschiedlichen Standpunkten und Wünschen in der Lage, Kompromisse zu finden, die allen Seiten gerecht werden.

Bei so viel Großmut müssen Sie aufpassen, dass man Ihre Verständnisbereitschaft nicht ausnutzt. Prinzipiell würden Sie es schaffen, mit jedem klarzukommen.

Aber so richtig glücklich wären Sie mit einer Partnerin, die Ihre Toleranz zu schätzen weiß, aber zugleich darauf hinwirkt, dass diese im Gefühlsbereich nicht in Gleichgültigkeit abrutscht. 

Hohe Anpassungswilligkeit

Was Sie für andere auf den ersten Blick so sympathisch macht, ist Ihre besondere Fähigkeit, verständnisvoll auf die Bedürfnisse und Wünsche anderer einzugehen. Die Zufriedenheit Ihrer Mitmenschen steht bei Ihnen obenan.

Haben Sie aber schon einmal darüber nachgedacht, ob in Ihrer großzügigen Anpassungswilligkeit nicht auch ein wenig Bequemlichkeit steckt? Auch einen anderen Punkt sollten Sie bedenken: Wenn Sie anderen immer nur zustimmen, könnten eigene Bedürfnisse zu kurz kommen. In der Partnerschaft führt es auf Dauer zu Spannungen, wenn Ihre Bedürfnisse unerfüllt bleiben.

Viele Frauen zeigen deutlich weniger Bereitschaft zur Anpassung als Sie. Nehmen Sie lieber eine geringere Chance in Kauf, als in dieser Hinsicht nachzugeben.

Spannung zwischen Aktivität und Passivität

Sie sind eine seltsame Kombination aus Bequemlichkeit und Unternehmungsgeist. Wahrscheinlich brauchen Sie die ständigen Aktivitäten, um eine angeborene Faulheit zu überwinden. Das macht erfinderisch – und garantiert ein spannendes Zusammenleben. Ihre Partnerin kann sich glücklich schätzen.

Liebe und Lust unter Kontrolle

Sie gehören zu jenen Menschen, die ihre lustvolle Dynamik immer unter Kontrolle haben. Auch wenn Sie mal richtig loslegen, wissen Sie immer, was Sie tun und wie weit Sie gehen können. Sie sind zu tiefen und starken Gefühlen fähig und brauchen in der Liebe eine Partnerin, die diese zu erwidern weiß.

Aber rundum glücklich können Sie nur dann werden, wenn die Frau, die Sie wählen, ebenso viel Wert auf gute gesellschaftliche Umgangsformen legt wie Sie.

Wechsel zwischen Nähe und Distanz

Ihr Zusammenleben wird dann sehr harmonisch sein, wenn Sie eine Partnerin wählen, die wie Sie nicht darauf aus ist, unbedingt alles gemeinsam zu unternehmen und ständig als Doppel zu erleben. Neben den grundsätzlichen Gemeinsamkeiten brauchen Sie gelegentlich gedankliche und räumliche Distanz.

Kommunikationsstil von Oliver Drobnik

Transaktionsanalyse

Sie dominieren gern durch autoritäre Meinungen und moralische Forderungen (ausgeprägtes kritisches Eltern-Ich). Daher ist eine Beziehung mit Ihnen nicht ganz leicht. Bei diesem Verhalten besteht die Gefahr, dass die Menschen in Ihrer Umgebung entweder kuschen oder überzogen aggressiv reagieren.

Beides können Sie nicht wollen, wenn Sie eine wirkliche Partnerschaft anstreben. Sie sollten Ihre Ansichten einmal ernsthaft überdenken und auf Vorurteile überprüfen. Das wird Ihnen sicherlich nicht leicht fallen, denn Sie meinen wahrscheinlich, dass Ihre kritische Einstellung eine Folge des fehlerhaften Verhaltens der anderen ist. Sie sollten jedoch bedenken, dass es häufig genau umgekehrt ist: Die anderen machen Fehler, weil sie Ihre kritischen Bemerkungen fürchten.

Unser Vorschlag: Versuchen Sie, sich auch mit einer fehlerbehafteten Welt anzufreunden, und seien Sie nicht immer so streng in Ihren Urteilen. Zumindest wenn man nur diesen Aspekt Ihrer Persönlichkeit berücksichtigt, wäre für Sie ein Partnerin hilfreich, die ausgewogen, nüchtern-sachlich und wohlwollend den Menschen und den alltäglichen Geschehnissen entgegensieht. Schwierig wird es, wenn die Frau an Ihrer Seite gleichfalls autoritäre Ansprüche stellt, gleichgültig, ob Sie beide im Inhalt übereinstimmen oder nicht. Im ersten Fall verstehen Sie sich zwar miteinander, sind aber für den Rest der Welt ungenießbar. Im zweiten Fall gibt es im privaten Bereich Kleinholz.

Sie bieten sich gern als unterstützender und helfender Ratgeber an (unterstützendes Eltern-Ich). Aber Ihr Hilfsangebot ist nicht immer frei von dem versteckten Vorwurf, dass der andere von sich aus doch nicht in der Lage wäre, die Dinge so zu tun, wie Sie es gerne möchten. Sie übernehmen dann Aufgaben für andere, weil es Ihnen in Wirklichkeit schwer fällt oder lästig ist, genaue Anweisungen zu geben und Dinge aus der Hand zu geben. Etwas mehr Geduld und Vertrauen in die Fähigkeiten anderer ist meist der bessere Weg: Hilfe zur Selbsthilfe.

Es fällt Ihnen offensichtlich schwer, Ihre Wünsche und Bedürfnisse mit den Anforderungen der Gesellschaft in Einklang zu bringen (wenig ausgeprägtes Erwachsenen-Ich). Dadurch sind Sie im Nachteil, wenn es darum geht, die Möglichkeiten und Grenzen sachlicher Gegebenheiten realistisch einzuschätzen und eine eigene reflektierte Stellung zu beziehen. Es gelingt Ihnen so eher nicht, auf Ihre Umwelt Einfluss zu nehmen.

Sie haben eine gefällige Art, auf andere zuzugehen, und lieben es, Dinge und Probleme mit ewig jugendlicher Frische – egal wie alt Sie sind – zu meistern (natürliches Kindheits-Ich). Sie haben sich noch eine gute Portion Ihrer natürlichen Kindlichkeit erhalten und drücken gern aus, was Sie bewegt. Aus dieser Quelle schöpfen Sie sehr viel Kraft, auf die Sie bauen können, auch wenn das Leben und der Alltag einmal härtere Anforderungen an Sie stellen. Eine Eigenschaft, die in der Partnerschaft sehr wertvoll ist.

Sie können sich auf die Belange anderer gut einstellen, denn Sie haben ein fein entwickeltes Anpassungsvermögen und einen Sinn für das richtige Maß (mittleres angepasstes Kindheits-Ich). Sie sollten wissen, dass dahinter Ihr Wunsch nach Liebe und Anerkennung steht. Daher brauchen Sie – jedenfalls gemäß diesem Aspekt Ihres Kommunikationsstils – eine Partnerin, die Ihre Anpassungsbereitschaft als Leistung anerkennt und als einen positiven Beitrag zu Ihrem gemeinsamen Glück nutzt – und nicht für ihre eigenen Zwecke ausnutzt.

Sie wirken durch Ihren Charme (recht ausgeprägtes manipulatives Kindheits-Ich). Sie sind sehr einfallsreich, wenn es darum geht, Sympathie zu gewinnen. Sie vermögen andere für sich einzunehmen und für Ihre Wünsche einzuspannen. Mit dieser kreativen Kraft können Sie viel erreichen. Aber passen Sie auf, dass Sie andere nicht allzu sehr manipulieren, denn man könnte daraus den Schluss ziehen, dass Sie das Leben und andere Menschen nicht ernst genug nehmen. In einer Partnerschaft kann diese Eigenschaft sehr positiv wirken, vorausgesetzt, Sie treffen nicht gerade auf eine Frau mit hohen moralischen Ansprüchen und extremem Wahrheitsideal.