Großer Fernseher auf knappem Raum #

30. April 2006 05:30

Lange Zeit waren Plasma-Panele die einzige flache Alternative zum herkömmlichen TV, hatten aber viele Probleme wie einbrennende Logos und kurze Lebensdauer. Mittlerweile ist die LCD-Technologie aber weit fortgeschritten, was sich in immer kürzeren Reaktionszeiten äußert. Der letzte Schrei sind 8 ms, die theoretisch 125 Bilder pro Sekunde anzeigen könnten und damit mehr als die nötigen 50 Hz für PAL TV bieten.

Der Direktor hat sich so eine Luxus-Version von Sony angeschafft und ich durfte bei der Montage an die Wand helfen. Ich hatte noch 4 so geniale Hohlraumdübel aus Metall übrig, die ich mittels Spezial-Werkzeug in der Gipskartonwand verankerte. Damit wurde eine Platte an die Wand montiert, auf die wiederum der TV eingehängt wurde. So kann Direktor sicher sein, dass das teure Gerät sicher hängt. Anfangs hatte ich noch ein mulmiges Gefühl, weil das Gerät nur durch die Schwerkraft am Platz gehalten wird, daran muss man sich erst gewöhnen.

Ich selbst bevorzuge Heim-Kino auf großer Leinwand (Benq DLP Projektor und Dolby Digital 5.1), aber für knappe räumliche Verhältnisse sind die LCD-Fernseher der letzten Generation eine ideale Anschaffung.

Übersiedeln, Latino und S1 #

29. April 2006 03:11

Heute habe ich Direktor beim Übersiedeln nach Klosterneuburg geholfen. Weil wir zu Dritt anpackten, waren wir im Nu schon dabei fleißig zu Heimwerken. Ich wollte dann fast nicht mehr gehen, weil das Feuer im offenen Kamin romantisch und Orange wärmend anzusehen war. Denen geht’s gut.

Am Abend war ich bei Fiesta Latina, einer Party im WUK mit Latino-Musik (Salsa, Merengue, Bachatta). Ich war erstaunt, so viele offensichtlich “alternativ” gepolte Leute sag ich noch nie auf einem Fleck. Vielleicht lag das daran, dass die Party von einem Guatemala-Support-Club veranstaltet wurde.

Auf dem Heimweg mußte ich noch unbedingt die S1 befahren. Das bedeutete zwar einen großen Umweg, aber ich fuhr von Schwechat nach Vösendorf bei 80 km/h genau 10 Minuten. Dann brauchte ich noch einmal so lange von Vösendorf nach Hause, wo ich gleich tot ins Bett fallen werde.

Kommentarumstellung #

28. April 2006 11:07

Achtung, ich bastle gerade an den Kommentaren herum, weil ich sie in meine neue SQL Server Datenbank verschiebe. Kommentare werden gespeichert, aber momentan kann es sein, dass sie noch nicht aufscheinen!

Film: Scary Movie 4 #

28. April 2006 09:40

Scary Movie 4 hat mal wieder die wichtigsten Horrorfilme der jüngsten Zeit auf der Schippe. Diesmal gefiel mir ganz gut, dass der Brachial-Humor etwas reduziert wurde und die Komik insgesamt etwas mehr Intelligenz aufzuweisen hat. Primärer Schwach-Punkt für mich war die nervige Blondine, die es zwar gut meint, aber durch ihre penetrante Unaufmerksamkeit Klamauk veranstaltet.

Sehr gut fand ich andererseits, dass man diesmal wirklich eine vielfältige Mischung an Handlung zu sehen bekommt. Es gibt angreifende Ausserirdische (War of the Worlds), Sadistische Spiele (Saw), ein verstecktes Dorf (The Village) und einen Geister-Jungen (The Grudge). Zwar etwas brutal zu einer zentralen Pointe zusammengeführt, aber dennoch mit guter Spannung versehen. All das wird abgerundet mit Seitenhieben auf reale Personen und tatsächliche Vorkommnisse, wie z.B. dass Präsident Bush (Leslie Nielson) in einer Schule sitzend mehr daran interessiert ist, wie eine Kinder-Geschichte mit einer Ente ausgeht, als sein Berater ihm mitteilt, dass die Welt angegriffen wird.

Nachdem die letzten Scary Movies eher öde waren, fand ich diesen neuen Aufguss wieder besonders erfrischend. Sehr für Fans von Horror-Komödien zu empfehlen.

Wieviel Rasen braucht der Mann? #

28. April 2006 09:05

Gestern hat CP seinen Klein-Garten mit einem neuen Rasen ausgestattet und ich habe ihm beim “Roll Out” im wahrsten Sinne des Wortes geholfen. Rolle um Rolle Rasen wurde von einer in der Früh gelieferten Palette in den Garten getragen und dort streifenweise abgerollt und angedockt. Das Wetter ist ja aktuell ideal für dieses Vorhaben, denn am Abend kam ein Gewitter, das den frischen Rasen mit ausreichend Feuchtigkeit versorgte. Mich faszinierte wie sehr sich die Optik des Gärtchens durch den neuen Rasen veränderte.

Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch experimentell feststellen, wie viel Rasen ein Mensch wirklich braucht.

1 Quadratmeter Rollrasen

Die Antwort: einen Quadratmeter. Idee

Glücklich sein #

26. April 2006 11:01

Gestern habe ich mich in mehreren Facetten mit dem Thema “Glücklich sein” beschäftigt. Ich stelle fest, dass viele Leute ihre grundsätzliche Lebenseinstellung schon von externen Einflüssen abhängig machen. “Wenn ich x hätte, dann wäre ich glücklich.”  Zum Tagesthema passte auch ein Vortrag im Holmes Place bei dem Dieter Vogel über die positive Kraft von Emotionen referierte. Sein Motto ist: “das Leben ist zu kurz, um es mit schlechten Gefühlen zu verbringen.”

Dabei ist es der interne Dialog und wie man über sich selbst redet, wenn man sich gehen lässt, oft sehr negativ. Man ist gewohnt sich selbst runter zu machen und schlecht zu reden/denken. Man verflucht sich selbst! Ross Jeffries hat mir Flüche so erklärt:

“Ein Fluch im NLP ist ein Wort-Konstrukt, das eine Person in einem Zustand oder einer Emotion fest hält.”

Das kann mich sich bildhaft wie im Märchen vorstellen, wo die Hexe das Dornröschen verwünscht und nur der externe Prinz durch einen Kuss die Erlösung bringen kann … wenn er sie nur findet hinter all den Dornen.

Die 2 Haupt-Themen, bei denen ich meine Freunde immer wieder bei negativem Selbst-Dialog erwische, sind Geld und Beziehungen. Bei Männern häufiger Geld, bei Frauen häufiger Beziehungen. Ist ein Klischee, aber dennoch meine Beobachtung. Glücklicherweise kann ich berichten, dass ganz gut darin geworden bin schwächende Geld-Glaubenssätze auszumerzen. Ich konnte schon einige finanziellen Erfolge in meinem Wirkungskreis durch Coaching ermöglichen. Das Thema Beziehungen konnte ich selbst noch nicht wirklich greifen, aber es ist in Arbeit.

Alles, was man denkt und äußert ist gleichzeitig eine Programmierung für unser Unterbewusstsein, welches dann zur Tat schreitet und die Programmierung ausführt. Wie das genau geht, darüber gibt es verschiedene Meinungen, aber allen gemein ist der Effekt: man bewegt sich in die Richtung seiner Gedanken.

Da macht es zum Beispiel wenig Sinn zu Sagen “Alles, was ich anfasse verwandelt sich ein Scheisse”. Denn wenn das Unterbewusstsein das hört wird es Mittel und Wege finden, wie sich dieser Auftrag realisieren lässt. Das gefährliche an solchen Selbst-Verfluchungen ist insbesondere das Fehlen einer zeitlichen Beschränkung. Man kann seine Zukunft jeden Tag neu erfinden, aber wenn man sich so einen Fluch auferlegt, dann programmiert man den Fortbestand der Scheisse.

Schaffe die Globalisierungen ab! Die gefährlichsten Worte sind: Alles, Nichts, Jeder, Alle, Niemand, Immer,  Nie. Diese Worte sollte man scheuen wie der Teufel das Weihwasser, denn die führen fast immer zu Lügen, denn unser begrenzter Menschenverstand kann nicht wissen ob es WIRKLICH ALLE sind oder WIRKLICH NICHTS ist.

Es ist viel schlauer einer negativen Aussage über sich selbst eine Beschränkung zu geben, wie z.B. BISHER war es oft so, dass … ABER ich bin ja gescheiter geworden. Wir Menschen haben eine gewaltige Kapazität zum G’scheiter-werden. Und dadurch glücklicher.

Aktuelle Börsentipps #

25. April 2006 12:39

Mein Freund der schlaue Investor schreibt:

Mit Intercell hab ich schon fast 50% gemacht, da hab ich allerdings vor, auf 2-5 Jahre Faktor 5 zu erreichen. zwinker

Jowood ist letzte Woche auch brav marschiert, von ca 2,60 auf kurzfristig 3,49. Da bin ich zu spät (3,25) raus und mit 3,03 wieder rein (von alt in neu). Ende dieser Woche gibt’s Quartalsergebnis und nach der HV nächste Woche wohl die Zusammenlegung, mal sehen wie die in den nächsten 2 Wochen laufen, werde mich bei 4 bis 5 verabschieden, falls sie sehr rasch steigen (>30%) und wieder einsteigen, wenn sie wieder runter fallen. grins

Böhler wäre noch immer einen Einstieg Wert. Die sollen bis 200 gehen, außerdem gibt’s Dividende: 7,50 € (Ex Div. 18.5, Zahltag 26.5.)

ÖMV hat zwar ein wenig nachgelassen, werden aber von Credit Suisse bis 69 zum Kauf empfohlen (heute ca 56€), die wollen eventuell von BP ein Paket an einer russischen Ölfirma kaufen. Mal sehen, da ist eine Menge Risiko drinnen.

Bei Palfinger beiss ich mich in den A…., bin da bei 65,50 raus, die stehen jetzt bei 72,51 und die Dividende von 1,80 hab ich auch versäumt. heul Na ja muss ja auch mal Lehrgeld bezahlen, hatte aber eh nur 40 Stk und hab die in Jowood getauscht, da hab ich auch soviel gemacht)

Wenn Du was riskieren willst, schau Dir mal WebFreeTV an, die sind in kurzer Zeit von 0,29 auf 0,50 gegangen (XetraWien), weiß nicht wie die weiterlaufen, wollte bei 0,31 schon mal einsteigen

Alle anderen Verdächtigen sind in letzter Zeit verdammt stark gestiegen, CWT, BWT, Andritz, SBO – keine Ahnung wo die hin wollen, muss wohl neue Möglichkeiten suchen, aber jetzt mal Vollgas bei den Woodys yes!

Hmm, vielleicht ist Zocken doch schöner als anlegen …

 

Klein-Unternehmer #

25. April 2006 00:12

Ich habe meine schönen schwarzen Schuhe, die ich dem Schuster zum Tuning gebracht hatte, mit dem Fahrrad abgeholt. Er hat wirklich exzellente Arbeit geleistet, mit dieser Qualität kann kein Mister Minit mithalten. Man sieht den Schuhen überhaupt nicht an, dass Sohle und Absatz komplett ausgetauscht worden waren. Ein weiterer netter Vorteil für mich Zwerg: mit diesen Schuhen bin ich endlich über 170 cm groß. So wird der Klein-Unternehmer eine Spur größer …

Am Abend habe ich ich die Schuhe gleich ausprobiert, als ich mich in Schale warf. Ich fuhr ins Austria Center zum Kleinunternehmerabend der Wiener Wirtschaftskammer. 1400 Unternehmer sahen sich 4 Vorträge an.  Am interessantesten fand ich, wie man sich gegenüber Kunden absichert und wie man kostengünstig Zahlungsaufschub beim Finanzamt bekommen kann. Man konnte die anwesenden Experten fragen und beim abschließenden Buffet gab es gratis Getränke, Würstel und Kaiser-Schmarren.

Etwas besorgte mich nur die Beobachtung, dass die meisten anderen Klein-Unternehmer ältere ergrauende Herren zu sein scheinen. Meine Suche nach möglichen Kandidatinnen für eine Fusion ging lehr aus. Dafür verbrachte ich aber etwas Zeit mit einem altem Freud, der mit seiner Firma gerade das Spielfeld der KMUs verlassen hatte. Bei ihm war es nicht der größere Schuh-Absatz, sondern das Ausmaß sein Umsatzes, weshalb er jetzt in der Liga der Großen spielt bzw. spielen muss. Oft hast a Pech.

Es bereitet mir immer große Freude zu sehen, wie Freunde den Durchbruch schaffen.

Gold Kurs und noch mehr tänzerische Perfektion #

24. April 2006 00:55

Mit dem kräftezehrenden S1–Projekt war es nicht genug, heute erkundete ich auch noch meine tänzerische Leistungsfähigkeit.

Ich habe das Glück eine geschickte und sportliche Dame für den Besuch des Gold-Kurses beim Watzek gefunden zu haben. Ich stellte gleichermaßen fest, dass ich viele wiederholte Tanz-Figuren noch konnte und andererseits bei ein paar Folgen nur ein schulterzuckendes “Bitte wie?” äußern konnte. Aber kein Problem, nichts, was ein wenig üben und sich erklären lassen nicht beheben könnte.

Im Anschluss an den Kurs ging es weiter mit dem Tanzen, diesmal in der Rolle des Lehrers. Bei der Perfektion zeigte einer neuen Bekannten, die ich über tanzmitmir.net kennen gelernt hatte, was ich so drauf hatte. Wir bügelten einige Dinge aus und bauten das Selbstbewusstsein etwas auf.

Ich kann somit für heute zu Recht sagen, dass ich geschafft sein darf: 4 Stunden Tanzen und 90 Minuten Rad fahren haben ihren Tribut gezollt. So gehe ich heute mit dem guten Gefühl zu Bett, unglaublich viel Sport gemacht zu haben.

S1 er-fahren #

24. April 2006 00:44

Am letzten Wochenende vor der offiziellen Eröffnung der S1 waren tausende Menschen gekommen um sich die neue Straße anzusehen. Dabei verwandelte sich ein Stück in einen riesigen Parkplatz von dem aus die Leute zu Fuß, auf Inline-Skates und Fahrrädern zu ihren Erkundungstouren starteten.

Ein riesiger Parkplatz

Einige Skater trauten sich an die gesamte Strecke heran, aber die Radfahrer waren bei diesem Unterfangen klar in der Überzahl. Kein Wunder: ich fuhr mit dem Rad vom Parkplatz bis zum Knoten Vösendorf, dann ans andere Ende gleich nach dem Tunnel Rannersdorf bei Schwechat-Süd und wieder zurück zum Auto rund 24 Kilometer (1:30, 539 kcal). Am urigsten waren die 2 Tunnel, in denen es erfrischen kühl war und eine ungewöhnliche Stimmung herrschte.

Die meiste Anziehungskraft für Alle hatte aber sicherlich das Fest in der Mitte der Strecke bei dem ARBÖ, ÖAMTC, Rotes Kreuz, Feuerwehr und andere ihr Material ausstellten. Umweltschützer demonstrierten gegen den Bau der dritten Piste für den Flughafen Schwechat. Auf einer Bühne wurden Preise verlost und es gab Speis und Trank.

Viele Radfahrer beim Fest

Die Straße ist tatsächlich optisch fertig gestellt, einzig bei einer Ausfahrt lagen die Leitplanken noch unmotiviert unmontiert herum, aber dies wird bis zur Eröffnung am 28. sicherlich behoben sein.