Lei Lei! Faschingsdienstag #

28. February 2006 08:42

Oliver in Starfleet UniformDieser Fasching ist leider wieder komplett an mir vorübergegangen. Vielleicht fehlt mir das Gen für das “Närrische”, weil ich dafür ein überproportional starkes Gen für das “Größenwahnsinnige” habe? Das behaupten zumindest manche meiner Kritiker. peinlich

Der Faschingsdienstag ist der Tag an dem ich traditionell meine Star Trek Uniform ausmotte und diese mit Stolz trage um wenigstens an einem Tag des Jahres der krampfhaften Ernsthaftigkeit zu trotzen. Es soll sogar Leute geben, die im Radio stolz verkünden, sie hätten ihre Firma zur faschingsfreien Zone erklärt. So etwas betrübt mich kurz, tarnt solch einen Finte doch nur die Lustlosigkeit der Leute. Das Leben ist doch sonst auch viel zu ernst. Das Blau meiner Uniform sagt übrigens aus, dass ich ein Wissenschaftsoffizier bin. Sollte ich noch 5 AAA Batterien auftreiben können, dann kann ich mit meinem Tricorder die Wiener Innenstadt nach interessanten Lebensformen scannen.

Zuvor kommt aber noch etwas Sport, denn obwohl ich noch nicht zur Gänze wieder fit bin, motiviert mich der Gedanke, meine Trainerin wieder zu sehen zu einer morgentlichen Trainings-Session. Tja, ich bin Wachs in den Händen von richtigen Frauen. Praktisch willenlos und ferngesteuert. Fast wie Captain Kirk, der in der originalen Trek Serie auch in ständig dem Ruf diverser Sirenen erlegen ist. Passt zum Kostüm.

Heute wäre das Elmayer Kränzchen in der Hofburg, allerdings fühle ich mich dafür noch nicht fit genug, dann schon eher den Pensionistenball. igitt Auf einen Ball zu gehen ist sich leider bisher nicht ausgegangen, aber eventuell besteht für mich noch Hoffnung. Der Ball-Kalender der Stadt Wien behauptet, dass ich die Bällmöglichkeiten bis in den Juni strecken.

Wer geht mit mir tanzen?

Wien, Österreich, Welt #

26. February 2006 23:07

Da war noch ein gewisses Hüsteln und so verbrachte ich den Tag im Internet statt im Fitness-Studio.

Gleich in der Früh ging ich mal wieder auf die Jagd nach Informationen über die regen Bautätigkeiten, die in und um Wien herum stattfinden. Mich fasziniert solch ein Ausblick auf die Zukunft. Zu sehen, dass sich was tut ist für mich eine der wichtigsten Emotionen. Bei der ASFINAG fand ich Infos über die S1 und die Projekte B225 (südlich von mir ein zusätzlicher Autobahn-Anschluss) und B228 (zwischen mir und Gasometer eine neue Bundesstraße). Das Gebiet rund um die Gasometer und am Ende des Gürtels ist eines der Hauptentwicklungsgebiete Wiens, wo viele neue Wohnungen, Büros und Freizeitflächen entstehen werden.

Ein wesentlicher Faktor, der beim Kauf meiner aktuellen Wohnung eine Rolle spielte war die zukünftige U-Bahn-Station. Würde ich aktuell Wohnung suchen, dann würde ich wieder die verfügbaren Informationen bezüglich zukünftiger U-Bahn-Stationen und Autobahnanschlüsse einfließen lassen. In einigen Jahren wird ein neuer Stadtteil auf der Fläche des ehemaligen Flugfeld Aspern gebaut werden. Da die U2 bis dorthin verlängert und die B3d einen Anschluss an die Wien-Umfahrung S1 bringen wird, wird dies denn für Jung-Familien sicherlich die erste Wahl für eine Ansiedlung in Wien sein.

Besonders erfreut hat mich die Erkenntnis, dass die meisten interessanten Projekte aus Straßen- und U-Bahn-Bau in gar nicht allzu langer Zeit ihren Abschluss finden werden. So soll die Verbindung zwischen Süden und Osten von Wien (namens S1) schon diesen Sommer freigegeben werden. Wien hat ja laut Mercer Studie die höchste Lebensqualität aller EU-Großstädte, bei soviel Wachstum durch Bautätigkeit wird das sicherlich noch länger so bleiben.

Ich fühle mich darin bestätigt, Wien als meine Geburtsstadt ausgewählt zu haben. zwinker

Für gewöhnlich interessiere ich mich nicht für sportliche Leistungen anderer, aber aktuell ist es auch recht erfreulich Österreicher zu sein, weil unser olympisches Nationalteam das beste sportliche Ergebnis für unser kleines Land in der Geschichte der olympischen Winterspiele erreicht hat. In der Anzahl der Goldmedaillen sind nur USA und Deutschland knapp vor uns. Man muss das Ergebnis auch noch bezogen auf die Anzahl der Einwohner und/oder Landesfläche betrachten. Da sieht man die Großartigkeit der Leistung noch deutlicher. Kleines Österreich GANZ GROSS.

Die vielen Berge und das viele kalte Wetter waren doch für etwas gut. Vielleicht sollten unsere Fußballer auch auf Schifahren umgeschult werden.

Geniale Kunstwerke durch Geldgier verloren #

25. February 2006 22:42

Mein Husten ist nicht viel besser geworden, so bin ich zu Hause geblieben und habe mir die letzten Episoden der genialen Sci-Fi Serie Firefly angesehen. Diese Serie ist einzigartig, weil sie Elemente von Westernfilmen mit Science Fiction harmonisch verbindet und obendrein sich hauptsächlich um “normale Themen” dreht, also Überleben, Arbeit, Gauner, Liebe und andere Themen, mit denen der Zuschauer von heute etwas anfangen kann.

Leider ist die Serie nach der ersten Staffel abgesetzt worden, angeblich weil die männlichen Zuseher zu wenig positiv und weiblichen Zuseherinnen zu sehr positiv reagierten. Anders gesagt: zu wenig Action, zu viel Beziehung. Dies entsprach nicht der TV-Zielgruppe und sie fürchteten daher, die Werbe-Blöcke nicht gut verkaufen zu können. Auf DVD erlebte die Serie aber durch die starke Fan-Gemeinde eine wahre Renaissance (Firefly – Alle Episoden auf DVD) so dass sogar ein Kino-Film namens Serenity gedreht wurde, der aber komischerweise wieder nicht sehr erfolgreich war. Ich habe den Kino-Film letzten November leider selbst auch versäumt, obwohl ich vorgehabt hatte ihn anzusehen. Doch ich habe zufällig Glück, denn in nur einer Woche kommt Serenity auf DVDGeniale Kunstwerke durch Geldgier verloren und als DVD Limited EditionGeniale Kunstwerke durch Geldgier verloren heraus, klar dass ich das haben muss.

Es ist immer schade, wenn ein geniales Kunstwerk aufgrund von finanziellen Erwägungen eingemottet wird. Aber selbst Monster-Serien wie Star Trek sind vor diesem Schicksal nicht gefeit, solange nur die Höhe der Werbe-Einnahmen zählt. Glücklicherweise haben Firefly Fans auch noch die Möglichkeit durch den Kauf der DVDs ihre Unterstützung kund zu tun und ich habe da schon ein Gerücht gehört, dass ein zweiter Serenity Film gedreht werden könnte, wenn die Buchhalter nach der Summierung der DVD-Verkäufe ein zufriedenes Gesicht machen.

Tja, leider überleben die guten und schönen Dinge zumeist viel zu kurz. Warum muss es immer ums Geld gehen? Das macht es uns Idealisten immer schwerer noch an das Gute im Menschen zu glauben.

Oli macht blau #

24. February 2006 10:16

Nachdem mich seit einigen Tagen ein hartnäckiger Husten quält, der einfach nicht weniger werden will, beschloss ich einen fließenden Übergang ins Wochenende zu finden und auch heute blau zu machen. Das ist derzeit auch ein guter Zeitpunkt, weil die Arbeit mich dieser Tage eher entbehren kann.

Gestern hatte ich mir auch schon frei genommen um einem Freund zu helfen seine Gefährtin vom Flughafen abzuholen. Dabei beantwortete ich seine Challenge “soviel Koffer bekommst du nie in dein Auto”. Zunächst sah es auch unmöglich aus, aber geschickte Schlicht-Technik erlaubte mir dennoch, 2 enorme und 1 kleinen Koffer unterzubringen und auch noch 3 Leute komfortabel in meinem goldenen Golf zu transportieren. Ein Gefühl wie “Wetten dass…?”, wenn dann die Schrift so hüpft… yes!

So zog ich mich wieder ins Bett zurück, nachdem ich folgendes Zubehör bereitgelegt hatte:

  • Laptop (für drahtloses Internet, Messenger und Filme-schauen)
  • Handy (vielleicht braucht mich ja wer, man kann nie wissen)
  • dicke Bettdecke (zum Schwitzen)
  • Heizkissen (Gelkissen, das man in der Mikrowelle aufheizt)
  • Luftbefeuchter (hält die Atemwege geschmeidig)
  • Infrarot-Lampe (im Dauer-Betrieb)
  • Thermoskanne voll Salbei/Thymian-Tee (danke Mark für die Idee)
  • ein paar Film-Klassiker die ich jetzt endlich die Zeit habe anzusehen: The Court Jester (Danny Kaye) und Singing in the Rain (Gene Kelly)

Richtige Grippe kann es nicht sein, denn dieses Jahr habe ich mich impfen lassen. Zu Mittag werde ich mir eine kräftige Gemüse-Suppe machen und die eingefrorene Ingwer-Knolle zu Tee verarbeiten.

Was gibt es noch für gute Haus-Rezepte gegen einen grippalen Infekt mit Husten?

Film: Casanova #

23. February 2006 23:06

Als Mann erwartet man sich vom Film Casanova vielleicht den einen oder anderen Aufreiß-Trick.

Aber da sucht man vergeblich, denn es wird nicht etwa die Vielzahl von Eroberungen des berühmtesten Verführers der Geschichte aufgezählt, das wäre vermutlich auch schnell langweilig geworden. Vielmehr sehen wir wie Casanova seine wahre Liebe in einer intelligenten, starken und emanzipierten Frau fand, oder besser gesagt sich erkämpfte. Es ist ein Mantel-und-Degen Film erster Güte mit exzellent gecasteten Schauspielern der in den Bereichen Kulisse, Wortwitz, Action und Romantik alle Register zieht.

Sehr gute Unterhaltung, ich merkte selbst mein wehmütiges Herz einen Satz machen und sich zu erfreuen, über die Verwirrungen der Liebe etwas lachen zu können.

Du machst Dir falsche Hoffnungen #

22. February 2006 23:57

Meine letzte vergebliche Liebesmüh lag schon wieder 6 Monate zurück, so wollte ich es wieder einmal wissen und habe meine Traum-Frau per SMS gefragt, ob sie sich dafür erwärmen könnte, von mir bekocht zu werden, aber dann hörte ich die schlimmsten mir bekannten Worte für ein frisch verliebtes Herz.

“Du machst Dir falsche Hoffnungen”, sagte sie und es war vorbei mit meiner Selbstkontrolle. Dahin war die selbstbewusste Fassade, ich zerfloss am Telefon und merkte Tränen in mir aufsteigen. Dieser Satz ist bei mir an Schmerz nur knapp gefolgt von “Oliver, ich habe Dich so gern, ich will dich nicht als Freund verlieren, wenn es mit uns nicht klappt”, das mir das einzige Mädchen gesagt hatte, das mir im Gymnasium etwas bedeutet hatte. Frauen haben so eine einzigartige Art, wie sie einem alle Hoffnungen austreiben können.

Am besten ist es wohl, wenn man seinen Geist ständig beschäftigt hält, mit Sport, Arbeit, Freizeit, alles, das es einem unmöglich macht, zu grübeln. Im Grübeln nämlich heute morgen entstand eine Liste mit anfangs 40 Punkten, warum genau diese Traum-Frau DIE Traum-Frau sein MUSS. Zunächst noch in der Sie-Form, als wollte ich meine Gefühle jemandem anderen gegenüber rechtfertigen.

Nach dem kurzen aber schmerzvollen Telefonat kehrte ich zu dem Dokument zurück und überlegte kurz, es zu schließen ohne es zu speichern. Das ließ aber der Schriftsteller in mir nicht zu. Er flüsterte mir “die größten Stücke der Literatur wurden sicher im Rausch unerfüllter Liebe geschrieben.”, außerdem kann ich doch etwas nicht wegwerfen, in das ich soviel Herz gesteckt hatte. So schrieb ich die Liste in die Du-Form um und fügte noch 20 weitere nummerierte Gedanken hinzu, die mir spontan einfielen bzw. die zum Teil aus dem Telefonat resultierten.

59. Wenn ich an Dich denke, dann beginnt mein Solar Plexus zum Brennen und die Knie werden schwach, während sich sich das Gefühl der Verzweiflung in mein Fühlen zu drängen versucht. Man könnte auch sagen, ich bin verliebt.

60. Und natürlich: WEIL ICH DICH NICHT HABEN KANN.

Ich hatte vor 4 Jahren von meiner letzten großen Liebe ein A4–Blatt bekommen, da hatte sie spontan ihre Gedanken in Listen-Form niedergeschrieben, warum sie mich liebte. Irgendwo muss ich das noch haben, es fällt mir regelmäßig wieder beim Aufräumen in die Hände. Heute hätte ich es gebraucht, aber fand es nicht (stattdessen spendeten 3 plötzlich anrufende Freunde Trost und Mitgefühl). Das ist das schönste Blatt Papier, das ich je in meinem Leben bekommen hatte. Marias Gefühle für mich sind längst Geschichte, aber diese liebevollen Gedanken bleiben ewig auf diesem Papier erhalten und spenden mir Trost, wenn ich sie wieder lesen kann.

Mit dem selben Beweggrund habe ich dann das Dokument mit den 60 Gedanken an meine Traum-Frau gemailed. Ich hätte ihr mein Herz geschenkt, aber das war ihr wohl zu groß. So schenke ich ihr stattdessen dieses Symbol. Selbst wenn ich lange keine Thema mehr für SIE sein werde, könnten aber meine niedergeschriebene liebevollen Worte ihr dennoch vielleicht eines trüben Tages Liebe und Wärme geben.

Ich lasse sie gehen und wenn sie wieder kommt, dann freue ich mich. Wenn nicht, dann war sie nie für mich bestimmt.

Doping im österreichischen Lager #

22. February 2006 01:46

Auch die österreichische EDV-Mannschaft ist gedoped. Sie hat aus einer, nicht näher genannte werden wollenden Quelle, einen Vorrat an Neocitran erhalten, welches zur überperformanten Beseitigung von grippalen Infekten dient. Ich habe immer noch Husten, der ist eher schlimmer als besser geworden.

Sehr gut half zwischenzeitlich liebevoll zubereiteter Ingwer-Tee (Ingwerpulver oder gehackte Ingwerwurzel mit heißem Wasser übergiessen, im Idealfall zuzüglich Honig), so dass der neu aufgesetzte, immer noch abstürzende PC jetzt endlich läuft wie ein Glöckerl. Die Kundin hatte festgestellt, dass der Laptop immer dann abstürzt, wenn Chello angesteckt ist und hatte vom Chello-Support diverse blöde Meldungen erhalten a la “das ist kein Problem von Chello, der Computer gehört neu aufgesetzt”, “sie haben keine Firewall”, “haben sie schon ihren PC neu gestartet”, “sicher wieder ein Wurm”.

Des Rätsels Lösung: das USB Chello Modem Surfboard 4100 von Motorola brauchte ein Treiber-Update, weil der von der offiziellen Chello-CD einen Fehler hat. Da bei mir das Modem nicht angesteckt war, konnte ich natürlich auch nicht sehen, dass der veraltete Treiber dran schuld war, weil Treiber für USB-Geräte nur geladen werden, wenn die Geräte angeschlossen sind. Zusätzlich habe ich als Bonus noch Windows Defender installiert, so kann dem Laptop wirklich nichts mehr passieren, er jetzt optimal geschützt.

Angeblich soll man ja auf Neocitran müdel wrden aabber ich meeeeeerk dasssssssssssss nichchhcttttttttttttttttttttttttttttttttttt…

[Message from BlogJet: Post auto-saved due to user offline]

Dieses Blog wird durch Google Adsense monetarisiert #

21. February 2006 08:23

Wie Du mit dem Schreiben von Artikeln Geld verdienen kannst, habe ich bereits früher erwähnt. Auf dem Oliver Drobnik Weblog kannst Du einen Euro pro hundert Worte lukrieren. Offline sind generell bis zu 100 Euro pro tausend Worte marktüblich.

Zusätzliches Einkommen durch Werbung

Wenn Du selbst ein Weblog betreibst, dann hast Du eine weitere gute Möglichkeit ohne Anstrengung Geld zu verdienen: Werbung. Ich selbst hielt dies lange Zeit für etwas Schmutziges, weil die mich zu etwas überreden will, das ich nicht brauche. Durch neuere Technologien wie AdSense von Google ist es aber schon sehr gut möglich, die Werbung an den Inhalt der Blog-Artikel anzupassen. Hierzu verwendet Google die Schlüsselworte, die es beim Scannen der Seiten identifiziert und zeigt nur die Werbungen an, die zu diesen Worten passen. Dabei bieten die Firmen wie bei einer Auktion auf bestimmte Worte und wenn diese Worte dann auftreten, gewinnen die Firmen, die das meiste Geld dafür geboten haben. Zumeist zahlen die Werber nur, wenn jemand auf ihre Anzeigen klickt, seltener bei 1000 Impressionen.

Jeder Besitzer einer Website kann Mitglied im Werbe-Netzwerk von Google werden. Das ist sehr einfach, wie ich selbst erfahren habe. Wenn Du diesen Link hier verwendest, tritt ein angenehmer Effekt ein, sobald Du Deine ersten 100 Euro verdient hast und ausgezahlt bekommst: Ich bekomme dann nämlich auch 100 EUR Prämie. zwinker


Lustig: Bei eBay gibt es die billigsten Viren!Skurrile Werbung bringt zusätzlichen Spass

Manche Werber nehmen auch schlicht ein identifiziertes Keyword und integrieren dies in ihre Werbung, egal, ob sinnvoll oder nicht. Ich habe da beispielsweise besonders günstige Viren bei eBay gefunden. Solch lustige Auswüchse kann man leicht selbst finden, indem man in der Adresszeile einfach z.B. “&type=Viren” hinzufügt. Wenn Google nämlich die Seite noch nicht gescannt hat, dann nimmt es einfach die Worte aus der URL als Schlüsselworte.

10 Schritte für maximalen Ertrag

Kreative Köpfe mit etwas Geschäftssinn könnten sich an folgenden Möglichkeiten orientieren.

  1. Schreibe interessante Artikel, diese brauchen nicht lang sein, nur originell
  2. Verkaufe die Rechte für die Erst-Publikation an ein Online- oder Offline-Magazin, z.B. mein Weblog
  3. Verkaufe die Rechte für die Folge-Publikation günstiger an weitere Online- oder Offline-Magazine
  4. Sobald die verkauften Artikel publik sind, stelle sie auf Dein eigenes Weblog, wodurch Du viele Besucher anziehst
  5. Optimiere dein Weblog, so dass alle Artikel von Suchmaschinen korrekt indexiert werden
  6. Durch die Kommentare Deiner Besucher kannst Du Deine Artikel “fein-justieren”
  7. Integriere Werbung in Dein Weblog um aus diesem Besucherstrom ein Einkommen zu ziehen
  8. Aus den besten Artikeln stelle nach einiger Zeit ein E-Book zusammen, dass Du online bewirbst und verkaufst
  9. Per print-on-demand kannst Du sogar Papier-Bücher deiner Werke produzieren lassen und verkaufen
  10. Produziere dann auch andere Medienformen aus dem gleichen Material: Hör-Bücher, Videos, Seminare

Wenn Du mir eine Freude machen willst, dann rufe mein Weblog häufig auf und klicke auf die Links in der Werbung.

Glück in der Wirtschaft, Pech in der Liebe #

20. February 2006 20:23

Heute ist der schlimmste Tag meines Lebens, es hat alles keinen Sinn.

Nein, so negativ will ich gar nicht anfangen, aber der erste Dämpfer meiner Laune war die Hiobsbotschaft, dass ein neu aufgesetzter Computer immer noch Mätzchen macht, obwohl er in 6 Stunden Arbeit total fehlerfrei lief. In meinen goldenen Händen funktioniert alles, daheim beim Kunden explodiert es. Für ausgleichende Endorphine kann ich derzeit nicht sorgen, weil ich seit dem Wochenende Husten habe und ich daher nicht trainieren gehen kann.

Dann ist da noch das alte leidige Thema Liebe. Mir gibt es immer einen Stich im Herzen, wenn meine aktuelle Traum-Frau sich am Telefon von mir erfrischend kühl verabschiedet. Verzweiflung macht sich breit. Was soll ich denn noch tun. Mir fallen nur drei sinnvolle Strategien ein: 1) schwul werden, 2) als steter Tropfen den Stein höhlen 3) sich mit anderen Eroberungen ablenken. traurig

Da erhellte sich zunächst meine Miene, als ein Mädel mich anrief, und mir erzählte, sie würde seit vier Monaten versuchen meine Nummer wieder zu bekommen, nachdem ihr das Handy eingegangen war. Aber die Freude relativierte sich dann etwas, als sie mich zwar offiziell nett fand, aber – aufgrund von großen persönlichen Umwälzungen – derzeit nicht in der Lage sei, mich zu treffen. Vielleicht, scherzten wir, ginge es zum nächsten Halloween, weil dann wäre genau ein Jahr seit unserem ersten und einzigen Treffen vergangen. Ich wünschte ihr viel Glück bei ihrer persönlichen Revolution und gratulierte ihr zu dem starken Fokus.

Alles das trieb meine Seufzer-pro-Tag-Rate in neue Rekordhöhen.

Während ich so vor mich hin-philosophierte dämmerte mir: Eigentlich ist es doch immer finanzielle Abhängigkeit, die es Leuten unmöglich macht, den Freiraum für die Entwicklung von Liebe zu haben. Wenn man sich nie sieht, dann ist es, weil man die meiste Lebenszeit mit Arbeit oder der Suche nach Beschäftigung verbringt. Ich weiß nur eines: Mit Arbeit versaut man sich den ganzen Tag.

Zur Entspannung leitete ich die überraschende Einlage eines Investors auf mein neues BrokerJet Konto weiter. Das Geld kommt mir gerade recht, weil JoWood gerade wieder billiger wird und das zum Nachkaufen ruft. Dann aktualisierte ich noch die Kurse meiner Wertpapiere und freute mich, dass die Wiener Börse weiterhin so stark steigt.

Ich muss einfach extrem reich werden, dann kann ich vielleicht einige Menschen aus diesem Kampf frei-kaufen. Sie brauchen ja nicht zu wissen, dass ich das bin, sonst würden sie sich mir gegenüber verpflichtet fühlen. Das will ich nicht. Ich müsste es schaffen, anonym Geld auf ihr Konto einzuzahlen. Das wäre mal eine Idee für den ersten brauchbaren Internet-Wurm der Welt: Ich spioniere die Daten von Leuten aus, die keine Zeit für die Liebe haben, damit ich dann heimlich Geld auf ihr Konto einzahlen kann. idee

Glaube versetzt Geld-Berge #

19. February 2006 22:32

In Geld-Angelegenheiten habe ich einiges gesehen, manches ausprobiert und teils schmerzhafte, teil erfreuliche Situationen erlebt. Durch Erbschaft, Firmen-Gründung und auch eigene Leistung bin ich auf eine Ebene gelangt, auf der ich Erfahrungen sammeln kann, die den meisten Leuten zeitlebens verwehrt bleiben. Gleichzeitig beschäftige ich mich seit mehr als einem Jahrzehnt mit den Gesetzen des Erfolges. Zusätzlich habe ich von meinem geschätzten Vater wohl das Lehrer-Gen geerbt, so dass es mich stets mit besonderer Freude erfüllt, wenn Freunde meinen finanziellen Rat suchen und ich ihnen helfen kann, Strategien für echten wirtschaftlichen Erfolg und Freiheit zu entwickeln. Dies war heute wieder einmal der Fall und hat meinen Tag erleuchtet.

Mein Ansatz ist ein praktischer. Ich kann beweisen, was ich rede, weil ich es zumeist selbst ausprobiert habe oder noch ständig tue. Tatsächlich sind es selten wirkliche Unmöglichkeiten, sondern verkrustete Glaubenssätze, die es Menschen unmöglich machen, ihr volles Potential zu entfalten. Glaube versetzt Geld-Berge. Im mindesten ist der Glaube an die eigenen Möglichkeiten Pflicht. Wer zusätzlich noch an Gott glaubt, der kann davon ausgehen, dass Gott WILL, dass Du Erfolg hast. Wer dies nicht tut, kann andererseits an die Evolution glauben: der Stärkere hat einen evolutionären Vorteil. Seit wir lieber Geld als Keulen einsetzen ist es wirtschaftliche Kraft statt Gewalt, die zählt. Außerdem können reiche Leute können viel mehr Gutes tun, als Leute, die Angst um ihre Existenz haben. Gutes Beispiel sind Bill und Melinda Gates, die etwa 1 Million Dollar pro Monat für gute Zwecke spenden.

Die Welt ist voller Zweifler, Nörgler, Pessimisten und einige davon hinterlassen regelmäßig ihre Kommentare hier. Das ist alles Hintergrundrauschen, das einen nicht stören sollte, wenn man beginnt, seinen Weg durch das Dickicht der Wirklichkeit zu erahnen.

Zum Abschluss noch ein Rat: Lass Dich in Geld-Dingen von niemandem beraten, der dadurch an Dir Geld verdient. Am schlimmsten sind Bankiers und so genannte “unabhängige Finanz-Berater”. Du bist ein erwachsener Mensch und mündig, die volle Macht über Dein Geld zu behalten. Lasse es Dir nicht abschwatzen.