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31. Dezember 2005 - 16:50
Guten Rutsch ins neue Jahr!
Es existieren diverse nette Bräuche für den Jahreswechsel, mal abgesehen von Sekt, Knallerei und Walzer. Der witzigste ist sicherlich, dass die erste Person, die nach dem Jahreswechsel durch die Wohnungstür herein kommt, keine Frau sein soll, weil das Unglück bringt. Man solle notfalls mit einer Pistole die Frau zur Flucht überreden las ich da. Und der erste Mann, der dann durch die Tür kommt, solle die Wohnung durch eine andere Öffnung verlassen, als er hereingekommen ist. Bei Wohnungen ist dies etwas schwerer, als bei Häusern auf dem Land, aber mit einem Klettergurt ist der Gast flux aus dem zweiten Stock abgeseilt. Auch nicht sehr verbreitet bei uns ist der Trick mit dem portablen Mistelzweig, der es jedem Menschen ermöglicht, ungestraft jeden anderen Küssen zu dürfen, weil Küsse unter Mistelzweigen Glück bringen sollen. Man soll am ersten Tag des Jahres keinen Müll hinaustragen, weshalb es sich empfiehlt das noch heute zu machen. Möglichst kurz vor Null Uhr solle man auch die Fester weit öffnen, damit das alte Jahr entweichen kann. Das erste Gewand des neuen Jahres sollte nach Möglichkeit auch noch frisch gekauft sein um Wohlstand und neue Chancen anzuziehen, hier lohnt es sich ausnahmsweise doch, zu Weihnachten wieder mal Gewand bekommen zu haben. In altem Gewand droht der alte Trott weiterzugehen. Ich habe da zufällig noch einen ungetragenen schönen Rollkragenpulli, der wird's werden. Für eine neue Hose hatte ich leider kein Geld, aber ich zähle auch für die Region unter der Gürtellinie auf die Gnade des neuen Jahres... Eine gute Tradition ist auch, alle offenen Rechnungen vor Jahresende zu begleichen, aber das wusste ich leider zu spät um meine Schulden bei meiner Putzfrau auf Null zu stellen. Die Wohnung aufgeräumt, die unerledigte Post durchgesehen, den Wäscheständer abgeräumt, Altpapier und Müll entsorgt, etwas Zeit mit einem lieben Menschen verbracht und dann noch etwas Gedanken-Hygiene. Denn jetzt ist der beste Zeitpunkt für mich, mir ein paar Gedanken zu machen, was ich vom kommenden Jahr erwarte. Mehr Geld. Mehr Liebe. Mehr Humor. Mehr Abenteuer. Eine Freundin. Gute Beziehungen. Mehr Sex. Gesundheit. Schönheit. Man kann zwar das Universum nur beschränkt diesbezüglich beeinflussen, aber eines kann man sehr wohl tun: ich habe mir 10 Vorsätze überlegt, die ich nun öffentlich kommuniziere. Dadurch habe ich zusätzliche "Hilfe von Außen", da ich mir die Peinlichkeit ersparen will, etwas groß verkündetes nicht eingehalten zu haben.
Meine Vorsätze für 2006
So, und jetzt gehe ich eine Schachtel Piraten verknallen, die noch weg muß... Prosit 2006!
30. Dezember 2005 - 14:04
Das wichtigste bei gesunder Ernaehrung ist die Ernaehrungspyramide... :-)
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30. Dezember 2005 - 09:12
Gibst am letzten Arbeitstag Dir keine Müh, kommt dickes Schneetreiben in der Früh. Oder so ähnlich. Aber wie gesagt, gibt ja die U-Bahn. Aber wir werden es entspannt angehen. Ich wünsche Dir auch einen entspannten Jahresausklang. Ich muss auch noch ein paar Vorsätze für 2006 zusammenstellen, als Referenz habe ich zuletzt Vorsätze 2004 formuliert. 2005 habe ich das offenbar vergessen weil ich ich zu dieser Zeit in Florida fliegen war. Was fällt mir denn da spontan an Errungenschaften für die letzten beiden Jahre ein?
2004
2005
3 Monate Auslandsaufenthalt in USA
Zurück in Österreich
Im Ausland
Zum Jahresende
Apropos Arbeit: da muß ich jetzt hin. Obige Liste ist sicher nicht erschöpfend (außer für den werten Leser).
28. Dezember 2005 - 08:41
Der Wecker riß mich aus einem verrückten Traum. Ich merke nicht oft, dass ich träume. Daher freut es mich es heute wieder bemerkt zu haben, weil (laut wikipedia) Träume wichtig für die Aufrechterhaltung der emotionalen Ausgeglichenheit und der allgemeinen psychischen Gesundheit sind. Zwei Dinge, die meine werten Leser bei mir oft anzweifeln. Während meiner geistigen Abwesenheit ist draussen eine echte Winterlandschaft entstanden, aller Voraussicht nach der Auftakt zu Silvester im Schnee, wildromantisch. Kurz war sie wieder da, die Versuchung nicht arbeiten zu gehen, sondern am Telefon zu sagen "bin eingeschnet", aber das kauft mir keiner ab, weil bekannt ist, dass ich mit der U-Bahn in die Arbeit fahre. Im Übrigen freut es mich ganz besonders dass der Oliver Drobnik Motivations-Foto-Kalender für 2006 so guten Anklang findet, er wurde bereits 78 mal heruntergeladen. Er kann gerne weitergegeben, ausgedruckt, aufgehängt werden. Nur verkauft darf er nicht werden, denn dann würde ich Tantiemen wollen. :-) In Farbe ausgedruckt ist er eine optische Bereicherung für jedes Großraumbüro, je mehr Leute sich daran erfreuen, umso besser.
27. Dezember 2005 - 23:07
Nachdem ich die letzten Tage durch's Weggehen immer sehr spät ins Bett kam, gestern sogar erst um 6 (tja, die Frauen!), wollte ich heute früher schlafen gehen. Weil ich Schnupfen habe ist eh nichts mit Trainieren, ich mußte leider meine morgige Trainierstunde absagen. So verließ ich die Arbeit um 17 Uhr und hatte noch eine Besorgung vor: ich mußte das XBOX Spiel, das ich mir geschenkt hatte, umtauschen, weil die Scheibe nicht lesbar war. Die neue DVD funktionierte und so kippte ich gänzlich in das Spiel hinein und machte nur kurz Pause um das von Akakiko gelieferte Abendessen zu verzehren. Übrigens haben die mich sehr mit Innovation, Schnelligkeit und Qualität überrascht. Das warme Essen kam in einem verschweißen Styroporbehälter kurz nachdem ich einem SMS erhalten hatte, dass das Essen fertig ist. Um 23 Uhr riss mich dann endgültig von der XBOX los um die entsprechende Regenerationsphase einzuleiten.
25. Dezember 2005 - 15:29
Schon seit gestern Abend hatte ich den Geschenkeberg auf meinem Wohnzimmertisch positioniert, aber für ein Maximum an Spannung bisher ignoriert. Auch ging es mir gestern mehr um die Menschen und ihre Freude. Aber ich wollte mir meine Geschenke auch verdienen, also befahl ich mir zunächst das Wohnzimmer aufzuräumen und die herumliegende saubere Wäsche endlich in den Kasten zu räumen. Dann verbesserte ich das Raumklima mit einem Ständer voll frisch gewaschener Wäsche, aß als Symbol des beginnenden Lebens vegetarisches Ham&Eggs und als Symbol der Reinigung nahm ein ausgiebiges Bad mit Erkältungsbadeöl. Derart gereinigt und gestärkt, machte ich mich dann über meine Geschenke her. (Manchmal kann ich so herrlich schizophren sein.) Hier eine Aufzählung mit meiner jeweiligen Freudebegründung:
25. Dezember 2005 - 02:45
Mein Weihnachtsabend ging sehr friedvoll von statten. Am Vormittag war ich zunächst in der SCS, stellte aber frustriert fest, dass ich die falsche (= leere) Geldbörse eingesteckt hatte. Wobei viel voller war die Richtige auch nicht, nur wären dort drin meine Kreditkarten gewesen. Also fuhr ich ohne Beute wieder zurück nach Simmering. Mit der korrekten Geldbörse ausgestattet shoppte ich zwanglos im Zentrum Simmering und fand tatsächlich zwei Kleinigkeiten für mich selbst, eine für meinen Bruder und Ausgangsmaterial für diverse selbst-gestaltete Geschenke. Am Weg zu meinem Vater lieferte ich Dieter's Geschenk, bevor dieser gänzlich in einen fröhlichen Sake-Rausch versank. In Währing gab es die traditionell-geniale Kartoffel-Pilz-Suppe meines Vaters und ich konnte mit meinen künsterlischen Eigenkreationen Freude ernten. Heuer war das erste Jahr in dem ich ganz bewußt jegliche Geldgeschenke ablehnte, auch wenn ich aktuell Geld brauchen könnte, aber ich bin schon länger der Meinung, dass sich Geld nicht als Geschenk eignet. Erst heuer hat sich mein Gefühl gegenüber meiner Gier durchgesetzt. Dafür bekam ich aber einige schöne Stunden mit Familie. Einer meiner nonmateriellen Wünsche war es, zu Fest der Liebe viel zu flirten, weshalb ich mit einem Gutschein ausgestattet in die Diskothek "Schatzi" fuhr. Ich bekam meinen Wunsch erfüllt und flirtete nach allen Regeln der Kunst und solange ich noch eine Stimme hatte. Der sportlichen Anforderung wurde mit intensivem Ausschütteln der Gliedmaßen auf der Tanzfläche Rechnung getragen. Aber die stille Nacht wurde nicht durchgemacht, weil ich dann ganz stark meine Erkältung zu spüren begann und sowas macht mich unrund, weil ich nicht krank sein möchte, solange nicht geklärt ist, wer mich dann (freiwillig) pflegt.
24. Dezember 2005 - 16:22
Frohe Weihnachten!
Als besonderes Geschenk für meine liebsten Leser habe ich viele Stunden investiert um diese exklusiven Oliver Drobnik Motivations-Foto-Kalender für 2006 zu gestalten. Alle Fotos stammen aus meiner Kamera. Er zeigt für jedes Monat einen schönen fliegerischen Moment verbunden mit einer motivierenden Botschaft. Ausdrucken, aufhängen und jeden Tag des Jahres an mich denken... ;-)
24. Dezember 2005 - 03:40
In der Früh kam ich mir etwas verloren vor, so einen Tag vor Weihnachten, aber ohne Geschenke und ohne Geld oder Plan. Als Rettung boten sich zunächst zwei Zeugen Jehovas an, aber so verzweifelt kann ich gar nicht sein ... Der letzte Arbeitstag vor Weihnachten ging flott vorüber, dannach war ich kurz Schwimmen und habe gleichsam eine halbe Stunde kraulend verbracht. Dann war Kino mit meinem liebsten Bruder, der mir ein Geschenk für Weihnachten übergab, das nicht einmal in meinen Rucksack passte. Das hat mich dann schon ziemlich beeindruckt, aber natürlich warte ich mit dem Auspacken noch bis zu meiner eigenen Bescherung. Apropos Weihnachten, wußtest Du, dass auch dieses Fest nur ein geklautes ist? Die Römer und andere Heidenvölker feierten am 25.Dezember zunächst den Sonnengott, nicht zufällig feierten die Germanen am selben Tag das Julfest, wegen der Wintersonnenwende im alten Kalender. Im Zug der Missionierung der Germanen und Kelten hat die katholische Kirche diesen Feiertag im 4. Jahrhundert gekapert und den Sonnengott in Jesus "das Licht der Welt" umgedeutet. Frei nach dem Motto: wer läßt sich schon bekehren, wenn er dadurch weniger Feiertage hat. Und interessant ist auch der alte Streit, wer nun die Geschenke bringt, das Christkind oder Santa Claus. Antwort: Beide! Bis 1900 war es nämlich bei den Katholiken üblich, dass der heilige Nikolaus (Patron der Seefahrer, Händler, Ministranten und Kinder) die Geschenke am 6. Dezember (seinem Namenstag) bringt. Händler verehren den heiligen Nikolaus (bzw. Santa Claus) ja auch aus anderen lukrativen Gründen. Da die Protestanten zwar einerseits Heiligenverehrung ablehnen, aber dennoch nicht auf Geschenke verzichten wollten, erfand Martin Luther zur Lösung des protestantischen Dilemmas das Christkind, welches am 25. die Geschenke bringt. Dieses geht vermutlich auf Weihnachtsspiele zurück, bei denen Christkinder zur Krippe zogen und dem Jesuskind Geschenke brachten. Ab 1900 übernammen die Katholiken auch das evangelische Christkind zusätzlich zum "Weihnachtsmann", der aus St. Nikolaus hervorgegangen ist. Mann sind die gierig! Daher gibt's jetzt Geschenke zu Nikolo (aber leider nur Süßigkeiten) UND zu Weihnachten (da kommt die echte Ware!).
24. Dezember 2005 - 02:48
Jennifer Aniston spielt in “Rumor has it” eine frisch Verlobte, die herausfindet, dass ihre Familie die Vorlage für den Film "The Graduate" (Mrs. Robinson) war. Dies bringt sie auf eine Hochschaubahn der Gefühle, begleitet von einer gewohnt sarkastisch-witzigen Shirley MacLaine und dem alternden Playboy Kevin Costner. Mir hat auch gefallen, dass die Story recht frisch ist und diverse philosophische Aussagen getätigt werden, die meisten in Bezug auf Liebe und Partnerschaft. Aber ich erinnere an eine von Kevin Costner: Leben braucht etwas Abendteuer, denn sonst ist es nur einer Aneinanderreihung von Donnerstagen. Empfehlenswert, wer Komödien mag und ganz besonders für Fans von Jennifer Aniston.