Weihnachtsmarkt #

30. November 2004 00:04

Erst habe ich meiner Stiefcousine geholfen ein Sofa abzuholen, was möglich war, weil ich vor einem Jahr in eine abnehmbare Anhängerkupplung für mein Auto investiert hatte. So haben wir um EUR 24 die Lieferung des Sofas in ihre Wohnung veranstaltet. Danach war ich zur im AKH zu einer Voruntersuchung für eine Studie, für die ich nächste Woche Proband bin. Zwischenzeitlich habe ich auch mal eben am Weihnachtsmart am Rathausplatz vorbeigeschaut, untertags ist es dort schon viel weniger unangenehm vollgestopft mit Menschen. Ich konnte dem nicht viel abgewinnen, aber wenn ich mal netten Christbaumschmuck brauche, oder Lust auf Punsch habe, dann ist das sicher ein netter Ort dafür. Nun, neue Lage 32 Tage. Nur noch mal eben die Weihnachtsdepression durchtauchen und dann ist das Jahr geschafft. Mich betrübt auch gerade, dass meine beste Jugendfreundin scheinbar keinen Kontakt mit mir haben will. Sie hat sich jüngst von ihrem Alten getrennt und auch schon Zuflucht in den Armen eines Anderen gefunden. Der ist offenbar wichtiger, als gute alte Freunde, mit denen man solche Entwicklungen doch teilen sollte. Auf die Menschen ist einfach kein Verlaß mehr … :-(

200. Artikel auf ebay gestellt #

28. November 2004 14:43

eBay Jubiläum. Ich habe heute den zweihundertsten Artikel auf ebay gestellt. Diesmal sind wieder XBOX-Spiele, englische und deutsche Audiobücher auf Kassette, GPS-Empfänger mit Software, ein Wackel-Elvis und anders mit dabei. Schaun Sie Sich des an.

Zirkus Knie #

26. November 2004 21:45

Nach 5 Jahren war ich wieder mal im Zirkus Louis Knie. Die Inspiration dazu kam per Post in Form von Gutscheinen “1 Person zahlt, 1 frei”. Wir entschieden uns für die luxuriösesten Plätze ganz vorne in der Mitte und zahlten dafür pro Person weniger, als für eine normale billige Eintrittskarte. An Programm war einiges unterhaltsames geboten. Akrobaten, ein Clown, Louis Knie selbst erst mit einer 6-Pferde Dressurnummer, dann mit 4 Kamelen. Keine Raubkatzen, dafür einige Kätzchen, die mich auch gefallen hätten … unter den Artistinnen. Zum zeitgemäßesten zähle wohl die Breakdance-Vorführung, die erst überraschend kam, dann aber sich als zum Zirkus passend entpuppte. Mr. Knie ist viel geschäftstüchtiger geworden scheint mir, in der Pause und Nachher gab es sogar die Möglichkeit zum Ponyreiten in der Manege für die Kleinsten, Fotos mit Hase oder Mickey Maus, Zuckerwatte, Würstel, Popcorn uvam. Der schwächste Beitrag war meines erachtens der allererste, aber die restlichen führten dazu, dass ich dem Ereignis dennoch eine Note “Sehr gut” gebe und empfehle sich das mal anzuschauen. Ich habe noch einige so Gutscheine zu verschenken.

Keine Piloten bei Ärzte ohne Grenzen #

26. November 2004 12:01

Médecins Sans Frontières haben gestern geantwortet, dass sie keine Piloten rekrutieren, sondern “sofern vereinzelt dafür Bedarf besteht” sie auf “Resourcen vor Ort zurückgreifen”.

Film: National Treasure #

25. November 2004 21:44

Was bekommt man, wenn man Nicolas Cage,  Jon Voight, Harvey Keitel, Christopher Plummer, Sean Bean und sexy Newcomerin (Troy, Wicker Park) Diane Kruger zusammentut und sie nach einem Schatz suchen lässt dessen Karte auf der Rückseite der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung versteckt ist? Soviel ist sicher: ein spannendes und familienfreundliches Abenteuer. Eine unterhaltsame moderne Schatzsuche, die verschiedene Filmgenres geschickt kombiniert, wie wir es seit den Goonies nicht mehr erlebt haben.

Happy Thanksgiving! #

25. November 2004 11:39

Happy Thankgsgiving!

 

Nordamerika feiert heute Thanksgiving, quasi deren Erntedankfest, Unser Äquivalent war ja schon am ersten Sonntag im Oktober. Und in Kanada am zweiten Montag im Oktober. Und, was ist die Ernte dieses Jahr? Ein neuer Dollartiefstand mit 1,3191 (9:24), zum Schweizer Franken (Sicherheitswährung) den niedrigsten Stand seit 9 Jahren, ein 30% höherer Ölpreis als vor einem Jahr, Gold auf neuem Höchststand bei 448,60 EUR pro Feinunze. Ich sage ja auch herzlichen Dank für den günstigen Dollar, weil das mein Florida-Abenteuer billiger macht, aber die beiden anderen Wert sagen schon was aus: hohe Ölkosten zeigen, dass die Weltwirtschaft Angst hat, zu wenig Energie zu bekommen. Hoher Goldpreis sagt aus, dass die Welt generell Angst vor der Weltwirtschaft hat, denn sonst würde sie Geld in Aktien stecken und nicht in ein neutrales Metall. Eine nicht gerade dankenswerte/dankbare Atmosphäre im Vorlauf zu Weihnachten.

 

Nun, ich danke ja auch für das was ich habe und wo es nur möglich ist, verkaufe ich es wieder auf ebay. Weil mir ist Liebe und zwischenmenschliche Harmonie viel lieber als materieller Besitz. Ok, ein dickes Bankkonto ist nett, aber zuviel Zeugs sollte man auch nicht herumstehen haben. Das blockiert die Lebensenergie. Je nachdem, ob man Feng-Shui oder simpler Quantenphysik glaubt: zwei Teilchen können nicht gleichzeitig denselben Raum einnehmen. Das funktioniert auch für den Geist, wo man auch regelmäßig veraltete Gedanken rauswerfen sollte. Modrige Gedanken, wie zum Beispiel, dass sich ein Vater und Sohn gleichermaßen stur über Jahre hinweg die kalte Schulter zeigen, weil deren Frauen sich nicht leiden mögen.

 

Ein Monat ist noch bis zum Fest der Liebe.

Brief an Ärzte ohne Grenzen #

24. November 2004 00:17

Ich habe diese E-Mail an Ärzte ohne Grenzen geschickt. Bin gespannt, was die zurück schreiben werden. Zweierlei Reaktion ist denkbar: 1) die sind begeistert oder 2) ich bekomme einen Erlagschein für eine Spende zugeschickt.

 


Von: Ing. Oliver Drobnik
Gesendet: Dienstag, 23. November 2004 23:14
An: Ärzte ohne Grenzen
Betreff: Frage von Piloten

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mich fasziniert ihr Projekt beinahe eben so sehr wie das Fliegen und ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit beides zu verbinden. Glauben sie, dass für mich als Pilot in ihrem Plan Platz ist?

 

Ich habe seit einiger Zeit die Vision im Kopf, Personal und Material in aller Welt, wo Not am Transport ist, schnell und effizient an den Zielort zu fliegen. So klingt es für mich möglich und günstig, beispielsweise die großen Distanzen in Afrika mit dem Flugzeug zu überbrücken. Klingt mir nach Einsatz in der Sparte „Logistik“.

 

Ich fliege sicher nicht des Geldes wegen, sonst würde ich mir nicht die teuere Ausbildung selbst zahlen. Mein Ziel ist: amerikanischer und österreichischer Berufspilotenschein mit Instrumentenflugberechtigung. Haben werde ich beides Mitte 2005. Ich denke mir, dass das dann eine gute Basis für einen wohltätigen fluglogistischen Einsatz ist.

 

Ich bin ungebunden und wohlhabend und möchte daher mal was Gutes tun. Zusätzlich könnte ich noch meine IT-Kenntnisse anbieten, ich werde oft als Experte auf diesem Gebiet gehandelt, nachdem ich bisher 5 Jahre in der Telekommunikationsbranche gearbeitet habe.

 

Bitte teilen Sie mir Ihre Meinung zu diesem Thema mit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ing. Oliver Drobnik

Film: Christmas with the Kranks #

23. November 2004 23:48

Christmas with the Kranks ist eine weihnachtliche Komödie mit Tim Allen, Jamie Lee Curtis und Dan Aykroyd. Die Tochter des Hauses ist zu Weihnachten weg und um der Kommerizialität und der Weihnachtsdepression ohne Kinder zu entkommen plant Luther Krank (gesprochen „kränk“) Weihnachten gänzlich zu überspringen und stattdessen eine 10-tägige Luxuskreuzfahrt zu machen. Doch er hat die Rechnung ohne seine Nachbarn gemacht und am Ende kommt doch alles ganz anders. Interessant ist an diesem Film nicht nur die hochkarätige Besetzung, sondern auch, dass die Romanvorlage von John Grisham stammt („Skipping Christmas“) und das Screenplay von Chris Columbus, der für seine familienfreundlichen Filme bekannt ist. Es erwartet einen eine originell-schräge Weihnachtsgeschichte, bei dem vor das Happy End viele amüsante aber auch gedankenanregende Begebenheiten gesetzt wurden.

Superfund Investment Dinner #

23. November 2004 00:08

Der Zweittermin der Quadriga-Veranstaltung war im Hotel Intercontinental auch sehr gut besucht. Der Vortrag des Finanzchefs war nicht nur exzellent gesprochen, sondern enthielt auch für mich Neues und Interessantes. So hat mir endlich mal jemand die berühmte “Moderne Portfoliotheorie (MPT)” von Harry Markowitz erklärt, für die dieser seinen Nobelpreis bekommen hat. Ganz einfach nämlich: Sagen wir, wir nehmen als Meßgröße für das Risiko eines Investments den maximal möglichen Verlust an. Also wenn man am höchsten Stand gekauft und am niedrigsten verkauft hätte. Nennen wir das “Maximalverlust”. Und jedes Investment hat ein bestimmtes Wachstum, auch Rendite genannt. Wenn ich jetzt ein Portfolie habe, dass zum Beispiel je zur Hälfte aus zwei Werten besteht, dann ist zwar die Gesamtperformance gleich dem Durchschnitt aus den beiden Einzelperformances. Allerdings ist das Gesamtrisiko NICHT der Durchschnitt der beiden Maximalverluste, sondern – soferne die Werte wenig korrelieren – wesentlich geringer. “Nicht korrelieren” tun Wertpapiere dann nicht, wenn sie sich für gewöhnlich selten parallel entwickeln. Anders gesagt, die Art macher Anleger zu “diversifizieren” ziemlich dumm, wenn sie immer weitere Aktienfonds zu ihrem Portfolio hinzuzufügen, die parallel zu den Weltaktienmärkten verlaufen. Das einzige, was das diversifiziert sind die Gebühren. Gescheiter ist, sich Investmentvehikel wie ordentliche Hedgefonds anzusehen, die historisch wenig mit Aktienmärkten korellieren und davon 15-30% in seinem Portfolio zu haben. Markowitz hat eben gezeigt, dass die die Rendite vielleicht etwas verbessert, aber das Gesamtrisiko drastisch reduziert. Alleine diese Erklärung war für mich den Abend wert. Abgesehen davon war das Buffet auch genial und ich habe Werbegeschenke abgestaubt. Ich empfinde den Abend als Erfolg.

Spielefest #

21. November 2004 00:51

Ich habe heute nachmittag mit Familie Pfandler einen Abstecher zum Wiener Spielefest gemacht. Mir fiel auf, dass dieses noch größer und noch besuchter als letztes Jahr zu sein scheint. Es wird für jedes Alter etwas angeboten, selbst Kleinkinder haben viel zu tun. Es gibt Hüpfburgen und Spiele für alle Altersklassen. Man kann den ganzen Tag alle möglichen Spiele ausborgen und ausprobieren. Zu diesem Zwecke empfliehlt es sich allerdings als Gruppe (z.B. Familie) hinzugehen, damit man gleich gemeinsam spielen kann. Der große Saal des Austriacenters ist voller Tische, die man zum Spielen der ausgeborgten Spiele verwenden kann. Eigentlich eine geniale Veranstaltung. Ich überlege auch Sonntag wieder hinzuschauen.